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Tiefkühlspinat im Test: Besser auf Bio setzen

Schadstoffe  

Tiefkühlspinat im Test: Besser auf Bio setzen

17.02.2015, 09:23 Uhr | om (CF), anni

Tiefkühlspinat im Test: Besser auf Bio setzen. In einigen Tiefkühlspinaten wurden Schwermetalle nachgewiesen. (Quelle: imago images/Niehoff)

In einigen Tiefkühlspinaten wurden Schwermetalle nachgewiesen. (Quelle: Niehoff/imago images)

Tiefkühlspinat ist praktisch: Sie können ihn auf Reserve immer zu Hause haben und fix zubereiten, wenn Sie der Hunger überkommt. Doch nicht jeder Tiefkühlspinat ist gesund – oft ist Bio-Spinat ohnehin die bessere Wahl. Worauf Sie achten sollten, erfahren Sie hier.

Unterschiedliche Qualität von Tiefkühlspinat

Soll Spinat auf den Tisch, greifen viele zu Produkten aus der Tiefkühltruhe. Dort findet man nährstoffreichen Tiefkühlspinat in allen Variationen: Rahmspinat, gehackt oder in ganzen Blättern.

Für gewöhnlich ist tiefgefrorener Spinat verhältnismäßig günstig. Trotzdem sollten Sie beim Gang in den Supermarkt ganz genau hinschauen: Das Verbrauchermagazin "Öko-Test" hat 2014 17 Produkte von Supermärkten und Discountern auf Schadstoffe geprüft, darunter auch Bio- und Markenprodukte. Das Ergebnis: Rund ein Drittel des getesteten Tiefkühlspinats fiel durch, nur vier von 17 Produkten erreichten die Note sehr gut. Unter den Gewinnern des Tests waren bis auf ein Produkt ausschließlich Bio-Spinate dabei.

Gesundheitliche Folgen durch schadstoffbelasteten Spinat

In verschiedenen Tiefkühlspinat-Sorten konnte unter anderem das Schwermetall Cadmium festgestellt werden. Auch auf die Chemikalie Perchlorat wurde das Gemüse untersucht. Dabei handelt es sich um eine Chemikalie, welche die Jod-Aufnahme in der Schilddrüse hemmen und damit weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.

Zudem überprüften die Experten das Nitratgehalt: Spinat ist dafür bekannt, nitrathaltig zu sein. Das Problem dabei ist die gefährliche Umwandlung von Nitrat zu giftigem Nitrit beim Kochen oder Aufwärmen. Zudem kann Nitrat in zu hohen Dosen krebsfördernd sein.

Tipp: Mit Bio-Spinat Nitritbildung vorbeugen

Achten Sie bei der Zubereitung immer darauf, das Blattgemüse nicht länger als nötig warm zu halten. Wärme kann die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit begünstigen. Deshalb sollte aufgewärmter Spinat auch nur dann verzehrt werden, wenn die Reste schnell abgekühlt sind und im Kühlschrank aufbewahrt wurden. Kinder unter drei Jahren sollten sicherheitshalber gar keinen aufgewärmten Spinat essen.

Generell gilt nach den Ergebnissen von "Öko Test": Geben Sie lieber ein paar Cent mehr für ein Bio-Produkt aus der Tiefkühltruhe aus. Bio-Spinat weist den Untersuchungen zufolge den niedrigsten Schadstoffgehalt auf.

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