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Bananenblätter statt Plastik – Supermarkt in Thailand stellt um

Von dpa
Aktualisiert am 26.03.2019Lesedauer: 1 Min.
Kampf gegen Plastik: In Bananenblätter eingewickelt wird Gemüse im Supermarkt "Rimping" in Thailand zum Verkauf angeboten.
Kampf gegen Plastik: In Bananenblätter eingewickelt wird Gemüse im Supermarkt "Rimping" in Thailand zum Verkauf angeboten. (Quelle: Perfect Homes/dpa-bilder)
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Um Plastikabfall zu vermeiden, verwendet ein Supermarkt in Thailand Bananenblätter als Verpackung von Obst und Gemüse. Das Land ist weltweit einer der größten Verursacher von Plastikmüll.

Im Kampf gegen den Plastikmüll ist ein Thai-Supermarkt zu Methoden aus alten Zeiten zurückgekehrt: Im Supermarkt "Rimping" der nordthailändischen Stadt Chiang Mai wird das Obst und Gemüse jetzt wieder in Bananenblätter eingepackt, wie das früher einmal üblich war. Im Unterschied zu Plastiktüten vermodern die Blätter dann irgendwann auf natürliche Weise, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Bananenblätter sind in dem südostasiatischen Königreich weit verbreitet, auch in der Küche.

Geschäftsführer Atitarn Srisa-nga sagte, der Verzicht auf Plastik gehöre zu einer grünen Initiative. "Die Sachen werden dann zwar etwas schneller alt, aber wir kehren trotzdem nicht zu Plastik zurück." Thailand ist weltweit einer der größten Verursacher von Plastikmüll. Nach einer Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace produziert das Land pro Jahr mehr als eine Million Tonnen. In einer weltweiten Statistik der schlimmsten Ozean-Verschmutzer liegt es auf Platz sechs.


Oft gibt es Plastik sogar doppelt und dreifach: Bananen zum Beispiel sind in Supermärkten normalerweise mit Plastikband verklebt und in einer Plastiktüte verpackt. An der Kasse gibt es dann eine weitere Tüte. Ein Großteil des Mülls landet einfach auf der Straße. Asien-Kenner erklären dies auch damit, dass vor allem ältere Thai es gewohnt sind, Verpackungen einfach wegzuschmeißen – so wie in früheren Zeiten Bananenblätter.

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