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Aldi erhöht die Preise erneut

Von dpa-afx
Aktualisiert am 03.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Einkaufen: Bei Aldi müssen sich Kunden ab Montag auf gestiegene Preise einstellen.
Einkaufen: Bei Aldi müssen sich Kunden ab Montag auf gestiegene Preise einstellen. (Quelle: NurFoto/imago-images-bilder)
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Der Einkauf bei Aldi verteuert sich weiterhin. Wegen gestiegener Einkaufspreise als Folge des Ukraine-Kriegs setzt der Discounter erneut die Preise einiger Lebensmittel herauf. Auch die Konkurrenz meldet Preiserhöhungen.

Wegen stark gestiegener Kosten erhöht der Discounter Aldi am Montag abermals Preise. Fleisch, Wurst und Butter würden dann "deutlich teurer", sagte Aldi-Nord-Kommunikationschef Florian Scholbeck. Grund hierfür seien höhere Preise, die Aldi seinen Lieferanten zahlen müsse.

"Seit Beginn des Ukraine-Krieges gibt es Sprünge bei den Einkaufspreisen, die wir so noch nicht erlebt haben." Dies liege auch daran, dass Futter- und Düngemittel sowie Energie sich verteuert hätten. Das wiederum hätten die Landwirte bei ihrer Viehhaltung und die fleischverarbeitende Industrie zu spüren bekommen.

Auch andere Supermärkte heben die Preise an

Zuvor hatte die "WAZ" berichtet. Der Zeitung zufolge sieht sich auch Aldi Süd veranlasst, die Preise anzuheben. Die Erhöhungen fallen je nach Produkt unterschiedlich aus. Mit seinem Vorgehen ist der Discounter keineswegs allein – im Gegenteil. Denn Deutschlands Verbraucher müssen auch bei anderen Discountern und in Supermärkten tiefer in die Tasche greifen als zuvor.

Aldi erhöhte bereits vor zwei Wochen die Preise für etwa 160 Artikel, eine Woche später verteuerten sich 20 weitere Artikel. Wettbewerber zogen nach. Aufgrund der Situation auf den Weltmärkten ließen "sich steigende Verkaufspreise in der gesamten Branche [...] nicht immer vermeiden", teilte zum Beispiel Edeka vergangene Woche mit. Laut einer unlängst publizierten Befragung des ifo Instituts planen fast alle Firmen aus Deutschlands Nahrungs-Einzelhandel Preiserhöhungen.

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  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens
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