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Verdacht auf Separatorenfleisch bei T├Ânnies und Wiesenhof

Von t-online, sms

Aktualisiert am 23.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Aufschnitt (Symbolbild): Wird billiges Separatorenfleisch unter unsere Wurst gemischt?
Aufschnitt (Symbolbild): Wird billiges Separatorenfleisch unter unsere Wurst gemischt? (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Konzerne wie T├Ânnies stehen im Verdacht, billiges Separatorenfleisch in ihre Wurst zu mischen ÔÇô und zwar ohne es entsprechend zu kennzeichnen.

Recherchen von "Spiegel" und NDR haben ergeben, dass gro├če Fleischkonzerne in Deutschland m├Âglicherweise ihre Kunden t├Ąuschen: Dem Bericht zufolge mischen die Produzenten Separatorenfleisch in ihre Produkte. Doch was steckt hinter den Recherchen und was bedeutet das f├╝r den Verbraucher?

Recherchen in Wurstk├╝che, Labor und Supermarkt

├ťber mehrere Monate haben "Spiegel" und NDR dem Bericht zufolge recherchiert. Sie sind dabei in Wurstk├╝chen, Laboren und Superm├Ąrkten gewesen.

Die Vermutung: In der Industrie wird g├╝nstigeres Separatorenfleisch unter Aufschnitt gemischt, um die Produktionskosten zu dr├╝cken ÔÇô der Verbraucher hingegen zahlt den normalen Preis. Das ist sogar erlaubt, allerdings muss das dann klar gekennzeichnet werden.

Was ist Separatorenfleisch?

Separatorenfleisch wird erzeugt, indem Tierk├Ârper oder grob zerkleinerte Knochen mit Fleischresten durch Siebe hindurchgepresst werden. In den Maschinen bleiben Knochensplitter und Knorpelteile gr├Â├čtenteils h├Ąngen, alle weichen Teile wie etwa Muskulatur, Fett und Bindegewebe werden abgepresst. Dabei entsteht eine breiartige Masse.

So soll m├Âglichst viel vom Tier verwertet werden und auch gesundheitlich ist dieses Fleisch unbedenklich. Besonders appetitlich ist es allerdings nicht. Daf├╝r ist es f├╝r die Industrie besonders g├╝nstig. Und: Es m├╝sste eben gekennzeichnet werden ÔÇô in den Zutaten und auch neben dem Produktnamen. Das geschieht allerdings fast nie.

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Wie kann das Fleisch nachgewiesen werden?

Den Recherchen zufolge war es bisher schwierig, dieses Fleisch zweifelsfrei nachzuweisen. Eine Methode ist es, den Calciumgehalt zu messen oder kleinste Knochensplitter zu finden. Allerdings kann der Calciumgehalt ├╝ber Verd├╝nnung gesenkt werden und moderne Siebe entfernen auch kleinste Knochenreste.

Der ehemalige Metzgermeister Franz Voll hat nun eine Methode entwickelt, mit der er bei Gefl├╝gelwurst Separatorenfleisch nachweisen kann: F├╝r die Hersteller sind vor allem die Fleischreste interessant, die nach dem Abl├Âsen des Muskelfleischs noch an der Wirbels├Ąule des Huhns h├Ąngen. Wird ein Separator genutzt, m├╝sste laut Voll auch Bandscheibe aus der Wirbels├Ąule im Separatorenfleisch zu finden sein.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Hochschule Bremerhaven hat er ein Eiwei├č gefunden, anhand dessen Separatorenfleisch in Gefl├╝gelwurst nachgewiesen werden kann. "Spiegel" und NDR lie├čen 30 Aufschnittproben darauf testen. Das Ergebnis: In neun Proben konnte Separatorenfleisch nachgewiesen werden. Unter den Marken waren demnach Gutfried, Edeka Bio oder Rewe Beste Wahl.

Was bedeutet das f├╝r Verbraucher?

Best├Ątigt sich der Verdacht, ist das Betrug am Verbraucher. Das sagt auch Matthias Wolfschmidt von Foodwatch dem "Spiegel": "Die Ware ist nicht verkehrsf├Ąhig, m├╝sste aus den Regalen ger├Ąumt werden und entweder entsprechend korrekt gekennzeichnet werden oder d├╝rfte ├╝berhaupt nicht mehr verkauft werden."

Wenn Sie sichergehen wollen, dass in Ihrem Aufschnitt kein Separatorenfleisch verwendet wurde, sollten Sie zu einem Metzger gehen, der noch selbst produziert. Zudem k├Ânnten Sie auf Lyoner oder Mortadella verzichten, in Braten, Kassler oder H├Ąhnchenbrustfilet wird hingegen eher kein Separatorenfleisch verarbeitet.

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