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Valentinstag: Warum der 14. Februar der Tag der verliebten Paare ist

Jahrhunderte alte Tradition  

Valentinstag – warum am 14. Februar der Tag der Verliebten ist

14.02.2020, 14:39 Uhr | sah, t-online.de

Valentinstag: Warum der 14. Februar der Tag der verliebten Paare ist. Pärchen: Am Valentinstag möchten viele Frauen und Männer ihrem Partner eine Freude machen. (Quelle: Getty Images/macniak)

Pärchen: Am Valentinstag möchten viele Frauen und Männer ihrem Partner eine Freude machen. (Quelle: macniak/Getty Images)

Der Valentinstag am 14. Februar ist in vielen Teilen der Welt das Fest der Liebenden. Viele glauben, dass der Brauch von der Blumen- und Pralinenindustrie erfunden wurde – das ist jedoch nicht richtig.

Jedes Jahr am 14. Februar wird der Tag der Liebenden gefeiert. Viele Paare überraschen sich mit Aufmerksamkeiten. So werden in Deutschland an diesem Tag besonders viele Blumen verschenkt. Pralinen und Parfüm sind ebenso beliebte Geschenke.

Heiliger Valentin von Terni 

Der Valentinstag ist aber keine Erfindung der Blumen- und Süßwarenindustrie, sondern hat eine jahrhundertealte Tradition: Schon im Mittelalter galt der 14. Februar als "Tag der Paare".

Über den Ursprung des Valentinstags gibt es aber mehrere Theorien. Einer Legende nach traute der Priester Valentin von Terni in Rom trotz des Verbots von Kaiser Claudius heimlich Liebespaare. Am 14. Februar 269 wurde er enthauptet. Die katholische Kirche sprach Valentin später heilig. Der Heilige Valentin war zudem ein tüchtiger Gärtner. Er soll Verliebten, die durch die Gärten des Klosters liefen, Blumen geschenkt haben. 

Paarungszeit der Vögel

Eine weitere Variante besagt, dass der Valentinstag mit der Paarungszeit in der Vogelwelt zusammenhängt, die – so glaubte man früher – Jahr für Jahr pünktlich im Frühling zum 14. Februar eingeläutet wurde. Der britische Dichter Geoffrey Chaucer beschrieb diesen Umstand schon im Jahr 1383 in seinem Gedicht "Parliament of Fowls" ("Parlament der Vögel"), das für viele den Anfang des Valentinstags in Europa markiert.

In England, aber auch in Frankreich wurden im Mittelalter alljährlich am Valentinstag ein "Valentin" und eine "Valentina" per Los bestimmt. Fortan mussten sich die "Zwangsverkuppelten" mit kleinen Geschenken erfreuen. Dieser Brauch galt später unter tatsächlichen Liebespaaren als Liebeszeichen.

Zudem gab es den Volksglauben, dass junge Mädchen denjenigen Mann heiraten würden, den sie am Valentinstag als erstes vor dem Haus erblicken. Da sich Verehrer aus diesem Grund möglichst früh am Tag aufmachten, um der Angebeteten Blumen und Geschenke zu bringen, entwickelte sich diese Tradition weiter.

Bedeutung: Valentinstag im Ausland

In vielen Ländern unterscheiden sich die Bräuche am Valentinstag nicht so sehr von den Traditionen in Deutschland. In England und den USA werden beispielsweise oft Valentinstagskarten an die Frauen verschickt.

In Italien hängen viele Verliebte dagegen oft gemeinsam ein Vorhängeschloss an ein Brückengeländer, um ihrer Verbundenheit Ausdruck zu verleihen. Meist sind darin die Initialen graviert. Ist die Liebe so verankert, landet der Schlüssel im darunter fließenden Fluss.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen die Männer mit Schokolade. Einen Monat später am White Day (14. März) bekommen sie dann weiße Schokolade als Gegengeschenk von den Männern.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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