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Krampus: Schaurige Tradition in Alpenländern zum Pendant des Nikolaus


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Wo Ihnen der Krampus auflauern kann

Von t-online, sah, hs

Aktualisiert am 05.12.2022Lesedauer: 3 Min.
Krampus: Er hat meist ein zotteliges Fell, Hörner und eine Angst einflößende Fratze.
Krampus: Er hat meist ein zotteliges Fell, Hörner und eine angsteinflößende Fratze. (Quelle: Volker Preußer/imago-images-bilder)
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In der Weihnachtszeit sollten Sie nicht nur besinnlich, sondern auch wachsam sein. Denn es könnten in einigen Regionen höllische Gestalten umherschleichen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wer ist der Krampus?
  • Woher kommt der Name Krampus?
  • Wie sieht Krampus aus?
  • Wo verbreitet Krampus Schrecken?
  • Krampuslauf: Er kommt selten allein
  • Nikolaus und Krampus: Ursprünge der Tradition
  • Krampus oder Percht?

Wer ist der Krampus?

Gut und Böse lassen sich nicht immer leicht voneinander trennen. Genauso verhält es sich mit dem barmherzigen Nikolaus und dem teuflischen Krampus.

Krampustage: Der barmherzige Nikolaus verkörpert das Gute, sein Begeleiter Krampus das Böse.
Krampustage: Der barmherzige Nikolaus verkörpert das Gute, sein Begleiter Krampus das Böse. (Quelle: Eibner Europa/imago-images-bilder)

Schauriger Krampusbrauch – die schönsten Bilder

Bei einem Perchtenlauf können hunderte Krampusse unterwegs sein. Ihre Mission: Tüchtig erschrecken.
Während sich Nikolaus um die braven Kinder kümmert, nimmt ihm Krampus das Bestrafen ab.
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Während der Nikolaus traditionell die braven Kinder mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken belohnt, erschreckt der furchterregende Krampus alle Kinder, die nicht artig waren. Krampus ist damit das schaurige Pendant zu Knecht Ruprecht. Allerdings ist seine Gestalt viel furchteinflößender.

Woher kommt der Name Krampus?

Der Name Krampus lässt sich auf zwei Wegen erklären. Er lässt sich zum einen vom altdeutschen Wort "Krampen" ableiten, das so viel wie Kralle bedeutet und auf seine schaurige Gestalt anspielt. Zum anderen aber auch vom bayerischen Wort "Krampn", was so viel wie etwas Lebloses, Vertrocknetes, Verblühtes oder Verdorrtes heißt.

In einigen Regionen Bayerns und Österreichs ist die Gestalt auch als Kramperl bekannt.

Wie sieht Krampus aus?

Krampus: Kinder, die eine intensive Begegnung mit ihm vermeiden wollen, sollten immer schön brav sein.
Krampus: Kinder, die eine intensive Begegnung mit ihm vermeiden wollen, sollten immer schön brav sein. (Quelle: GEPA pictures/imago-images-bilder)

Krampus hat meist ein zotteliges Fell, eine lange Zunge, Hörner und eine angsteinflößende Fratze. Er trägt Ketten und Eisenglocken bei sich, mit denen er lärmend durch die Straßen zieht.

Die teuflische Gestalt trägt eine Rute in der Hand und auf ihrem Rücken oft eine sogenannte Butte. Das ist ein Gefäß, in das Krampus der Sage nach besonders unartige Kinder steckt.

Wo verbreitet Krampus Schrecken?

Der Brauch ist im südlichen Bayern, der Oberpfalz und Österreich verbreitet. Die Figur ist aber auch in Ungarn, Slowenien, Tschechien, Norditalien und Südtirol bekannt.

Während der 5. Dezember der Krampustag ist, bleibt dem Nikolaus traditionell der 6. Dezember vorbehalten. Nicht selten treten sie aber gemeinsam an beiden Tagen auf.

Krampuslauf: Er kommt selten allein

Umso schlimmer für ängstliche Kinder: Ein Krampus kommt selten allein. In vielen Orten ist es Tradition, dass am Krampustag ganze Horden dieser Gestalten durch die Straßen und über die Weihnachtsmärkte ziehen, um Angst und Schrecken zu verbreiten.

Krampusse: Nicht nur ein Monster, sondern gleich hunderte Exemplare können bei einem Krampuslauf Angst und Schrecken verbreiten.
Krampusse: Nicht nur ein Monster, sondern gleich Hunderte Exemplare können bei einem Krampuslauf Angst und Schrecken verbreiten. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)

Sogar ganze Krampusläufe werden organisiert. Bei den größten Umzügen wie beispielsweise in Kärnten und Salzburg laufen bis zu tausend der teuflischen Nikolaus-Begleiter mit.

Wer sich unter den Kindern zu den Mutigen zählt, macht sich einen Spaß daraus, die gruseligen Gestalten zu ärgern und zu reizen – stets darauf bedacht, von ihnen nicht erwischt zu werden. Schließlich drohen ihnen der Sage nach Schläge mit der Rute oder gar ein Platz in der Butte.

Krampus: Unartige Kinder kommen der Sage nach in die Butte, die auf dem Rücken der Schreckgestalt befestigt ist.
Krampus: Unartige Kinder kommen der Sage nach in die Butte, die auf dem Rücken der Schreckgestalt befestigt ist. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)
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Nikolaus und Krampus: Ursprünge der Tradition

Während der Nikolaus auf die Person des heiligen Nikolaus von Myra zurückzuführen ist, der sich im 4. Jahrhundert Kindern gegenüber besonders barmherzig zeigte, geht die Tradition des Krampus wahrscheinlich auf einen heidnischen Brauch zurück. Die Schreckgestalt soll die bösen Wintergeister mit viel Lärm und Krach vertreiben.

Gemeinsam erscheinen Nikolaus und Krampus wohl spätestens seit dem 15. Jahrhundert. Nach den damaligen pädagogischen Vorstellungen trennte man somit Gut und Böse klar voneinander ab, indem sich der Nikolaus ausschließlich um die braven Kinder kümmerte und der Krampus ihm das Bestrafen abnahm.

Krampus oder Percht?

In einigen Gegenden hat sich die Krampus-Tradition mit dem bayerisch-österreichischen Perchtenbrauchtum vermischt. Es gibt zwei verschiedene Arten von Perchten – die Schönperchten, die für das Gute stehen, und die bösen Schiachperchten, die Krampus ähnlich sehen.

Ebenso wie Krampusse sind böse Perchten mit einer Glocke ausgestattet, mit der sie bei Perchtenläufen den Winter vertreiben sollen. Die gruseligen Gestalten sind meist zwischen Weihnachten und Silvester in der Dunkelheit aktiv.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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