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Der Barbaratag und die Geschichte der heiligen Barbara

t-online, km, anni

Aktualisiert am 04.12.2020Lesedauer: 3 Min.
Heilige Barbara: Trotz zahlreicher Schwierigkeiten hielt Barbara an ihrem Glauben fest.
Heilige Barbara: Trotz zahlreicher Schwierigkeiten hielt Barbara an ihrem Glauben fest. (Quelle: Artokoloro/imago-images-bilder)
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Sie gilt als Schutzpatronin und MÀrtyrerin: die heilige Barbara. Um sie zu ehren, gibt es im Christentum zahlreiche BrÀuche, die am 4. Dezember stattfinden. Ob die heilige Barbara wirklich gelebt hat, ist jedoch nicht eindeutig bewiesen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Die Geschichte der heiligen Barbara
  • Brauch zum Barbaratag: Kirschzweige
  • Brauchtum: Barbaraweizen, Geschenke, Barbarabrot
  • Gedicht zum Barbaratag: Geh in den Garten

Viele Christen gedenken am 4. Dezember der heiligen Barbara. Der Barbaratag gilt als Gedenktag fĂŒr die christliche MĂ€rtyrerin, die im 3. Jahrhundert in Nikomedien gelebt haben soll. Obwohl ihre Existenz historisch nicht gesichert ist, ist ihre bewegende Geschichte noch heute vielen GlĂ€ubigen bekannt.


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Der Barbaratag ist kein gesetzlicher Feiertag.

Die Geschichte der heiligen Barbara

Der Überlieferung zufolge lebte Barbara als Tochter eines reichen Kaufmanns im 3. Jahrhundert in Nikomedien in der heutigen TĂŒrkei. Anstatt zu heiraten, wollte die junge Frau ihr Leben Christus widmen. Ihr heidnischer Vater war mit ihrem Bekenntnis zum Christentum nicht einverstanden. Trotz seiner teils grausamen Maßnahmen – so sperrte er sie beispielsweise jahrelang in einem Turm ein – behielt Barbara ihren christlichen Glauben bei. Ihr Vater brachte sie vor Gericht und enthauptete sie schließlich eigenhĂ€ndig. SpĂ€ter soll der Vater vom Blitz erschlagen worden sein.

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Die heilige Barbara als Schutzpatronin

Aufgrund ihrer bewegten Geschichte und ihres starken Glaubens gilt die heilige Barbara als Schutzpatronin vieler Berufsgruppen und leidenden Menschen. Sie gehört zu den Vierzehn Nothelfern der katholischen Kirche – allesamt Heilige aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert. So verehren sie zum Beispiel die Bergleute als Schutzheilige, da sie sich der Überlieferung zufolge auf der Flucht vor ihrem Vater in einer Felsspalte versteckte. Diese soll sich auf wundersame Weise vor ihr geöffnet haben. Als weitere Berufsgruppen verehren etwa Architekten, Bauarbeiter und Dachdecker die Heilige.

Die heilige Barbara ist außerdem die BeschĂŒtzerin der Gefangenen und der Sterbenden. Sie gilt auch als Helferin gegen Blitze und Feuer, da ihre Geschichte besagt, dass ihr Vater nach ihrer Enthauptung von einem Blitz getroffen wurde.

Brauch zum Barbaratag: Kirschzweige

Der Barbaratag am 4. Dezember ist seit mehreren Jahrhunderten mit besonderen BrĂ€uchen verbunden. Der bekannteste Brauch ist es, frisch geschnittene Zweige von Weide, Kirschbaum oder Forsythie ins Haus zu holen und in ein GefĂ€ĂŸ mit Wasser zu stellen.

In der WĂ€rme der Wohnung treiben die sogenannten Barbarazweige dann neue Knospen, sodass sie zu Weihnachten in voller BlĂŒte stehen. Im Winter stehen diese blĂŒhenden Zweige fĂŒr Hoffnung und neues Leben. Besonders in Westfalen, Bayern und Schwaben ist dieser Brauch bekannt. In einigen Region stellen junge MĂ€dchen mehrere Zweige in eine Vase und versehen jeweils einen mit dem Namen einer ihrer Verehrer. Der Zweig, welche zuerst erblĂŒht, soll dann als Entscheidung fĂŒr den kĂŒnftigen Ehemann gelten.

Der Brauch mit den abgeschnittenen Zweigen geht auf die Sage zurĂŒck, als die Heilige Barbara in das GefĂ€ngnis gehen musste. Auf dem Weg dorthin soll sie mit ihrem Gewand an mehreren Zweigen hĂ€ngengeblieben sein, die daraufhin abbrachen. Diese Zweige nahm die junge Frau anschließend mit in ihr Verließ und stellte sie dort in ein GefĂ€ĂŸ. An ihrem Todestag sollen die Zweige geblĂŒht haben.

Brauchtum: Barbaraweizen, Geschenke, Barbarabrot

Rund um den christlichen Feiertag gibt es noch weitere BrÀuche:

  • Als sogenannten Barbaraweizen sĂ€en GlĂ€ubige am 4. Dezember einige Körnchen Weizen in einer Schale aus, sodass sie bis Weihnachten sprießen.
  • In einigen Regionen des Rheinlands bekommen Kinder bereits am Barbaratag Geschenke.
  • Mancherorts begleitet die heilige Barbara den Nikolaus am 6. Dezember und unterstĂŒtzt ihn bei der Bescherung.

Auch Bergleute und Feuerwehrleute in einigen Regionen Europas ehren die heilige Barbara mit speziellen BrĂ€uchen. FrĂŒher war es in Österreich ĂŒblich, dass Bergleute am 4. Dezember Barbarabrot aus Pfefferkuchenteig erhielten.

Gedicht zum Barbaratag: Geh in den Garten

Ein bekanntes Gedicht zum Barbaratag stammt von dem Dichter Josef Guggenmoos:

Geh in den Garten am Barbaratag.
Gehe zum kahlen Kirschbaum und sag:

Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der FrĂŒhling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehn:
Wir feiern ein Fest, wie der FrĂŒhling so schön.
Baum, ein Zweig gib du mir von dir.
Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir:

Und er wird blĂŒhen in seliger Pracht
mitten im Winter in der heiligen Nacht.

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