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Netzpython: Eine der größten Schlangen der Welt

Kuriose Tiere  

Netzpython: Eine der größten Schlangen der Welt

18.08.2016, 10:26 Uhr | rk (CF)

Netzpython: Eine der größten Schlangen der Welt. Die Netzpython kann aufgrund ihrer Größe auch Tiere wie Ziegen oder Krokodile verschlingen. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Die Netzpython kann aufgrund ihrer Größe auch Tiere wie Ziegen oder Krokodile verschlingen. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Der riesige Netzpython kann bis zu zehn Meter lang werden und ein Alter von 25 Jahren erreichen. Die unberechenbare Schlange mit dem Netzmuster kommt vor allem im asiatischen Raum vor.

Schlange mit Rekordgröße

Der Netzpython (Python reticulatus) gehört zu den größten Schlangen der Welt und kommt in einem großen Verbreitungsgebiet von Nordostindien bis Indonesien vor. Dazu gehören unter anderem Thailand, Malaysia und Vietnam. Ursprünglich ist die Schlange vor allem in Sümpfen und tropischen Regenwäldern zu finden, bewegt sich mittlerweile aber auch in die Nähe von Städten. Besonders charakteristisch ist die Größe des Netzpythons: Die meisten Tiere werden fünf bis sechs Meter lang, doch auch Längen von über sieben Metern sind keine Seltenheit. Der Weltrekord liegt sogar bei zehn Metern.

In Gefangenschaft können Netzpythons über 25 Jahre alt werden. Über das Alter in freier Wildbahn ist nichts bekannt. Seinen Namen hat der Netzpython durch das netzartige Muster, das sich über seinen Körper zieht. Die Schlange ist nachtaktiv und ernährt sich von diversen Tieren, zum Beispiel Affen, Hirschen und Wildschweinen, aber auch Hunden, Kälbern und Ziegen. Kleinere Exemplare geben sich auch mit Ratten oder Fledermäusen zufrieden.

Netzpython halten: Vorsicht ist geboten

Es ist nicht ratsam, die riesige Schlange zu Hause zu halten. In Zoos ist sie, wenn sie überhaupt in Gefangenschaft gehalten werden sollte, besser aufgehoben, da sie dort besser versorgt und kontrolliert werden kann. Die Haltung in einem normalen Terrarium ist durch die Größe des Netzpythons quasi unmöglich. Er benötigt ein Gehege in Raumgröße, das die Eigenschaften eines Terrariums aufweist. In Netzpython-Gehegen gehören in der Regel sandiger Boden, ein Wasserbecken, Klettermöglichkeiten und Verstecke zur Ausstattung. Die Haltung ist grundsätzlich mit Risiken verbunden: Der Netzpython ist unberechenbar und kann den Halter jederzeit angreifen.

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