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  • Wort des Jahres "Jamaika-Aus": Hat der Begriff Deutschland gepr├Ągt?


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"Jamaika-Aus" ist das Wort des Jahres 2017

dpa, Andrea L├Âbbecke

Aktualisiert am 08.12.2017Lesedauer: 2 Min.
Die Gesellschaft f├╝r deutsche Sprache k├╝rt allj├Ąhrlich den Begriff, der nach Ansicht der Experten die ├Âffentliche Diskussion in den vergangenen Monaten am meisten bestimmte.
Die Gesellschaft f├╝r deutsche Sprache k├╝rt allj├Ąhrlich den Begriff, der nach Ansicht der Experten die ├Âffentliche Diskussion in den vergangenen Monaten am meisten bestimmte. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa-bilder)
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Welche Begriffe haben das Jahr 2017 in Deutschland gepr├Ągt? Dieser Frage haben Sprachforscher nachgesp├╝rt. Auf ihre Liste hat es diesmal auch eine merkw├╝rdige Wortsch├Âpfung von US-Pr├Ąsident Donald Trump geschafft.

"Jamaika-Aus" ist zum Wort des Jahres 2017 gek├╝rt worden. Der Begriff stehe nicht nur f├╝r die schwierige Regierungsbildung, sondern sei auch sprachlich interessant, erkl├Ąrte die Gesellschaft f├╝r deutsche Sprache (GfdS). Auf dem zweiten Platz landete "Ehe f├╝r alle", dahinter "#MeToo". In die Liste schaffen es Begriffe, die nach dem Urteil der Sprachexperten f├╝r 2017 gesellschaftlich und politisch besonders relevant sind. Die H├Ąufigkeit der W├Ârter ist weniger entscheidend.

Der Name des Staates Jamaika habe in Deutschland eine neue Bedeutung bekommen ÔÇô weil die Farben seiner Flagge f├╝r die (gescheiterte) schwarz-gelb-gr├╝ne Koalition st├╝nden. Au├čerdem sei die Aussprache eingedeutscht worden. Mit dem Zusatz "Aus" werde umgangssprachlich auf das erfolglose Ende der Sondierungsgespr├Ąche zwischen CDU, CSU, FDP und Gr├╝nen verwiesen.

Begriff "Ehe" wurde erweitert

"Ehe f├╝r alle" beschreibt die ├ľffnung der Ehe f├╝r gleichgeschlechtliche Paare. Dabei k├Ânne der Ausdruck auch falsch interpretiert werden, denn "alle" w├╝rde ja beispielsweise auch Kinder umfassen, sagt der GfdS-Vorsitzende Peter Schlobinski. Die Bedeutung des Begriffs "Ehe" sei mit der neuen Regel erweitert worden.

Merkw├╝rdige Wortsch├Âpfung von Donald Trump

Mit dem Internet-Schlagwort "#MeToo" prangern Frauen weltweit sexuelle ├ťbergriffe an. Ausl├Âser f├╝r die Kampagne im Herbst 2017 waren Vorw├╝rfe gegen Hollywood-Produzent Harvey Weinstein. Die Opfer wollten auf das Ausma├č des Problems aufmerksam machen, erkl├Ąrte die GfdS. Auf den weiteren Pl├Ątzen der Zehner-Liste landeten unter anderem "Obergrenze", "Diesel-Gipfel" und "Videobeweis".

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Auch ein Begriff ohne erkennbare Bedeutung ist darunter: "covfefe". US-Pr├Ąsident Donald Trump nutzte das Wort in einem Tweet.

Die Jury w├Ąhlt Begriffe aus, die laut GfdS "den sprachlichen Nerv des Jahres treffen und einen Beitrag zur Zeitgeschichte leisten". Das "Wort des Jahres" wurde erstmals 1971 und seit 1977 regelm├Ą├čig gek├╝rt. Mit der Liste sei "keinerlei Wertung oder Empfehlung verbunden", sagen die Sprachforscher.

├ťberblick: Die "W├Ârter des Jahres" 2017

Die Gesellschaft f├╝r deutsche Sprache in Wiesbaden hat folgende Begriffe zu den W├Ârtern des Jahres 2017 gek├╝rt:

1. Jamaika-Aus

2. Ehe f├╝r alle

3. #MeToo

4. covfefe

5. Echokammer

6. Obergrenze

7. Diesel-Gipfel

8. Videobeweis

9. "Denkmal der Schande"

10. hyggelig

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