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Umgang mit Pubertierenden: Tipps für Eltern

Umgang mit Pubertierenden: Tipps für Eltern

06.07.2011, 16:31 Uhr | km (CF)

Umgang mit Pubertierenden: Tipps für Eltern. Die Pubertät ist ein Kampf mit Hormonen (Quelle: imago images)

Die Pubertät ist ein Kampf mit Hormonen (Quelle: imago images)

Infernalisch laute Musik, knallende Türen und rebellische Halbwüchsige zu Hause? Willkommen in der Pubertät Ihres Kindes. Jugendliche, die sich so verhalten, sind dabei, ihre eigenen Ziele, Wünsche und Grenzen zu erfahren – oft zum Leidwesen der Eltern, die bei der Erziehung nicht immer weiter wissen. Der richtige Umgang mit pubertierenden Jugendlichen erfordert einerseits viel Liebe und andererseits noch mehr Geduld.

Hilfe, mein Kind ist in der Pubertät!

Abweisendes und extremes Verhalten in der Pubertät ist kein Grund zur Sorge, sondern ein ganz natürlicher Prozess in der Entwicklung von Jugendlichen, die sich auf der Suche nach ihrer Identität befinden. Als Eltern sollten Sie Ihren Umgang mit dieser Situation den Gegebenheiten anpassen: Sie müssen versuchen, gleichzeitig für Ihr Kind da zu sein, es aber auch loslassen können.

Wenn Jugendliche ihre eigenen Interessen manchmal ohne Respekt und Rücksicht auf die Familie durchsetzen wollen, steht dahinter ein natürlicher und wichtiger Abnabelungsprozess. Schlägt das Kind bei der Wortwahl über die Stränge, bewahren Sie Ruhe: "Eltern sollten das alles nicht persönlich nehmen. Beim Jugendlichen sind die Puzzleteile der Persönlichkeit einfach durcheinandergeworfen", so Kinderpsychologe Dietmar Langer in der ZDF-Servicesendung "Volle Kanne". (Stress vermeiden: Tipps und Tricks für Familien)

Tipps zum richtigen Umgang mit pubertierenden Jugendlichen

Gelassenheit beim Umgang mit Kindern in der Pubertät sollte allerdings nicht mit Desinteresse verwechselt werden. Auch wenn rebellisches Verhalten zur Tagesordnung gehören kann, ist es wichtig, dass Sie Interesse für das zeigen, was Ihr Kind in dieser Lebensphase bewegt. Auch wenn auf die Frage "Was hast du denn gestern Abend mit deiner Clique gemacht?" eine genervte Reaktion folgt, zeigen Sie auf diese Weise, dass Sie sich sorgen.

Denn trotz des Abnabelungsprozesses während der Pubertät ist es für Jugendliche wichtig, Rückhalt in der Familie zu spüren – auch dann, wenn meist ihre Freunde nach und nach die Rolle als wichtigste Ansprechpartner übernehmen.

Autorität und Freiheit: Das richtige Maß finden

Eine Form von Fürsorge, die von Jugendlichen in der Pubertät selten als solche wahrgenommen wird, ist auch das Setzen von Grenzen. Seien es die Ausgehzeiten, der Alkoholkonsum oder einfach nur die Umgangsformen: Mit festen Regeln kommunizieren Sie einerseits Ihr Interesse an dem, was Ihr Kind tut. Andererseits geben Sie ihm die Möglichkeit, seine Reife unter Beweis zu stellen, indem es sich an die Regeln hält. (Jugendschutz: Was Jugendliche dürfen – und was nicht)

eltern.t-online.de: Jugendwort 2013: Nachfolger von "YOLO" gesucht

Bei Verstößen gegen diese Regeln gilt es für Sie als Eltern, sorgfältig abzuwägen, ob Sie dem Fehlverhalten Sanktionen folgen lassen wollen. Haben Sie diese zuvor angekündigt, sollten Sie unbedingt konsequent bleiben. Andernfalls wird Ihr Kind die festgelegte Grenze immer weiter überschreiten. In anderen Fällen ist es oft sinnvoller, von Sanktionen abzusehen, und stattdessen ein ernsthaftes Gespräch zu führen – etwa über die gesundheitlichen Gefahren nach dem ersten Rausch durch Alkohol. (Extremes Verhalten in der Pubertät: Normal oder Grund zur Sorge?)

Beim Umgang mit Jugendlichen in der Pubertät ist es also wichtig, das richtige Maß zu finden: Weder sollten Sie Ihrem Kind zu viele Freiheiten einräumen, noch sollten Sie einen zu autoritären Erziehungsstil pflegen.

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