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Vier-Tage-Woche an Schule: Bürgermeisterin schrieb Brandbrief

Vier-Tage-Woche an Schule  

Bürgermeisterin schrieb Brandbrief an Ministerium

19.01.2019, 14:50 Uhr | dpa, hs, t-online.de

Vier-Tage-Woche an Schule: Bürgermeisterin schrieb Brandbrief. Leeres Klassenzimmer einer Schule: Nachdem eine Grundschule in Ostthüringen wegen Lehrermangels eine Vier-Tage-Woche eingeführt hatte, soll es dort vom kommenden Montag an wieder an fünf Tagen Unterricht geben. (Quelle: dpa/Peter Endig)

Leeres Klassenzimmer einer Schule: Nachdem eine Grundschule in Ostthüringen wegen Lehrermangels eine Vier-Tage-Woche eingeführt hatte, soll es dort vom kommenden Montag an wieder an fünf Tagen Unterricht geben. (Quelle: Peter Endig/dpa)

Lehrermangel hat eine Grundschule gezwungen, den Unterricht stark einzuschränken. Das empörte die Bürgermeisterin der Gemeinde – und sie ergriff eine drastische Maßnahme.

Nachdem eine Grundschule in Ostthüringen wegen Lehrermangels eine Vier-Tage-Woche eingeführt hatte, soll es dort vom kommenden Montag an wieder an fünf Tagen Unterricht geben. Ein Lehrer, der zwischenzeitlich an eine andere Schule abgeordnet worden war, soll an die Grundschule in Unterwellenborn (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) zurückkehren und damit die Personalnot lindern. 

Das teilte ein Sprecher des Thüringer Bildungsministeriums am Freitag mit. Zu der angespannten Lage an der Schule sei es nach mehreren Krankheitsfällen gekommen.

Brandbrief von Bürgermeisterin

Zuvor hatte sich die Bürgermeisterin von Unterwellenborn mit einem Brief an den Bildungsminister Helmut Holter (Linke) gewendet, berichtet die "Bild". Andrea Wende von den Freien Wählern schrieb darin von einem "Schlag ins Gesicht von berufstätigen Eltern" und forderte eine "schnellstmögliche Bereitstellung von Lehrkräften". 

Als Oma sei es ihr unbegreiflich, dass ein Schulamt einer Vier-Tage-Beschulung zustimmen könne.

Klassen bleiben weiter zusammengelegt

In der Schule werden derzeit 160 Kinder in acht Klassen unterrichtet. Von den normalerweise elf Lehrern sind zwei seit Längerem nicht im Dienst – unter anderem wegen Elternzeit. Im Januar seien dann nach und nach vier Lehrer krank geworden, so dass nur noch fünf übrig blieben.
 

 
Von Montag an soll der Unterricht dann wieder mit sechs Lehrern abgesichert werden, hieß es vom Bildungsministerium. Allerdings seien auch dann noch Zusammenlegungen von Klassen nötig.

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