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Pisa-Studie: Deutsche Sch├╝ler schneiden schlechter ab

Von dpa
Aktualisiert am 03.12.2019Lesedauer: 3 Min.
Sch├╝ler im Unterricht: Der Pisa-Test gilt als gr├Â├čter internationaler Schulleistungsvergleich.
Sch├╝ler im Unterricht: Der Pisa-Test gilt als gr├Â├čter internationaler Schulleistungsvergleich. (Quelle: Stefan Noebel-Heise/getty-images-bilder)
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Man kann die neueste Pisa-Studie so oder so lesen. Die Sch├╝ler in Deutschland haben sich ├╝berall verschlechtert ÔÇô das klingt nicht gut. Aber ihre Leistungen sind trotzdem weiterhin ├╝berdurchschnittlich.

Nach mehrj├Ąhrigem Aufw├Ąrtstrend bis 2013 erlebt Deutschland nun den zweiten Pisa-Knick in Folge. Die deutschen Sch├╝ler haben sich in allen drei Bereichen der internationalen Vergleichsstudie ÔÇô Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften ÔÇô leicht verschlechtert. Sie erzielten jeweils etwas weniger Punkte als bei der vorherigen Untersuchung, die 2016 ver├Âffentlicht wurde. Auch damals waren die Werte in zwei Bereichen schon gesunken.

Sch├╝ler in Deutschland liegen weiterhin ├╝ber dem OECD-Durchschnitt

Die Organisation f├╝r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wies bei der Vorlage der Zahlen am Dienstag in Berlin aber auch darauf hin, dass die deutschen Sch├╝ler leistungsm├Ą├čig weiterhin ├╝ber dem OECD-Durchschnitt und damit auf einem guten Niveau l├Ągen. In Mathematik und Naturwissenschaften sei Deutschland sogar deutlich besser als der Durchschnitt der OECD-L├Ąnder. Der Abstand zur Spitzengruppe in Europa und Asien mit Singapur, Hongkong, Japan, Estland, Kanada oder Finnland bleibt dennoch gro├č.

"Einer der Faktoren hinter dem Leistungsr├╝ckgang k├Ânnen die seit der Fl├╝chtlingskrise gestiegenen Anspr├╝che an das Bildungssystem sein", hie├č es von der OECD. Der Anteil von Sch├╝lern "mit eigener Migrationserfahrung" sei seit der letzten Pisa-Erhebung deutlich gestiegen, und deren Integration in das Bildungssystem sei eine gro├če Herausforderung.

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Schwerpunkt der Pisa-Studie: Lesekompetenz

Die Pisa-Studie ist die gr├Â├čte internationale Schulleistungsvergleichsstudie. Dieses Mal nahmen rund 600.000 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler aus 79 L├Ąndern teil, in Deutschland knapp 5.500. Es war die mittlerweile siebte Runde. Seit dem Jahr 2000 werden f├╝r den Vergleichstest alle drei Jahre weltweit Hunderttausende Sch├╝ler im Alter von 15 Jahren in den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften getestet.

Schwerpunktm├Ą├čig wird jeweils ein Bereich st├Ąrker abgefragt. Diesmal ging es vor allem um die Lesekompetenz. Die Tests finden inzwischen vor allem am Computer statt. Die Sch├╝ler m├╝ssen sich durch verschiedene Aufgaben klicken.

Die Zahlen im Einzelnen: Im Bereich Lesen erreichten die deutschen Sch├╝ler einen Punktwert von 498 (2016: 509), in Mathematik 500 (2016: 506) und in Naturwissenschaften 503 (2016: 509). Zum Vergleich: Die Spitzenl├Ąnder kamen auf Werte zwischen 550 und 590, L├Ąnder am Ende der Skala wie die Dominikanische Republik oder die Philippinen auf Werte zwischen 325 und 340.

Vergleicht man die Ergebnisse der aktuellen Studie mit dem Schwerpunkt Lesen mit der letzten Schwerpunktstudie Lesen, die 2010 ver├Âffentlicht wurde, erreichen die 15-J├Ąhrigen in Deutschland heute ├Ąhnliche Ergebnisse.

Soziale Herkunft bestimmt nach wie vor die Schulerfolge

In Deutschland ÔÇô so wie auch in allen anderen OECD-Staaten ÔÇô schnitten die M├Ądchen bei der Lesekompetenz deutlich besser ab als die Jungen. In Mathe sind die Jungen vorne. Bei den Naturwissenschaften sehen die Autoren in Deutschland keine Unterschiede. Als bedenklich eingestuft wird, dass jeder f├╝nfte 15-J├Ąhrige beim Lesen nur ein sehr geringes Leistungsniveau erreicht. Das hei├čt, er oder sie kann mit ganz einfachen Leseanforderungen nicht umgehen. Auch in Mathe und Naturwissenschaften liegt der Anteil der leistungsschwachen Sch├╝ler bei rund 20 Prozent.

Die Autoren kritisierten bei der Vorlage der Ergebnisse ein altbekanntes Problem in Deutschland: Der Schulerfolg h├Ąnge in der Bundesrepublik weiterhin st├Ąrker von der sozialen Herkunft der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler ab als im Durchschnitt der OECD-L├Ąnder. Privilegierte Sch├╝ler h├Ątten einen deutlichen Leistungsvorsprung zu denen, die "sozio├Âkonomisch benachteiligt" seien.

Interesse am Lesen nimmt ab

Neben den Tests, die die Sch├╝ler absolvieren mussten, wurde auch das Thema "Lesefreude" abgefragt. Im Zehnjahresvergleich wird dabei sichtbar, dass das Interesse der Jugendlichen am Lesen abnimmt. Jeder zweite befragte 15-J├Ąhrige in Deutschland sagte: Ich "lese nur, wenn ich lesen muss" oder "um Informationen zu bekommen, die ich brauche". Lesen als liebstes Hobby gab nur jeder Vierte an. Mehr Sch├╝ler (34 Prozent) sagten dagegen, f├╝r sie sei Lesen Zeitverschwendung.

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