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Fehlgeburt durch Getreideunverträglichkeit - So sorgen Sie vor

Zöliakie  

Fehlgeburt durch Getreideunverträglichkeit: So sorgen Sie vor

07.02.2012, 11:08 Uhr | fk (CF)

Bei der als Zöliakie oder Sprue bekannten Getreideunverträglichkeit handelt es sich um eine Dünndarmerkrankung, die im Verdacht steht, eine Fehlgeburt zu begünstigen. Schwangere Frauen, die von ihr betroffen sind, können einer Fehlgeburt aber auch vorbeugen.

Schwanger bei Getreideunverträglichkeit

Schwangere mit einer Getreideunverträglichkeit sollten dem Risiko einer Fehlgeburt möglichst gezielt vorbeugen. Für die Zöliakie sind in er Regel nur bestimmte Stoffe, nicht aber das gesamte Getreide verantwortlich. So verursacht in Weizen und Roggen der Stoff Gliadin während des Verdauungsvorgangs für die Erkrankung. Frauen, die eine bisher noch nicht diagnostizierte Zöliakie haben, werden seltener schwanger und verlieren ihr Kind häufiger im Laufe der Schwangerschaft.

Babys einer zöliakieerkrankten Mutter kommen mit einem deutlich niedrigeren Geburtsgewicht auf die Welt, wenngleich der Schwangerschaftsverlauf völlig unauffällig ist. Die mit der Erkrankung einhergehende Entzündung der Darmschleimhaut kann, insofern sie diagnostiziert wurde, mit einer strikt einzuhaltenden Diät gut therapiert werden. Bei bekannter Erkrankung sollte die Mutter ein bis zwei Jahre konsequent diätisch leben, um ihren Körper zum Genesen zu bringen.

Getreideunverträglichkeit - schuld an Kinderlosigkeit?

Bei wiederholten Fehlgeburten oder einem vermeintlich grundlosen unerfüllten Kinderwunsch sollten sich Frauen auf die Zöliakieerkrankung untersuchen lassen. Die Unverträglichkeit von Getreidebestandteilen könnte daran schuld sein.

Einer Untersuchung der Medical Tribune Online zufolge standen bei 8 Prozent der Frauen mit Fehlgeburten sowie 15 Prozent der Frauen mit wachstumsgestörten Kindern die Unverträglichkeit von Getreide im Verdacht, die Aborte bzw. Wachstumsstörungen verursacht zu haben. Eine Blutuntersuchung auf Antikörper gibt erste Anhaltspunkte. Eine Gewebeentnahme aus dem Dünndarm bringt dann Gewissheit, ob die Erkrankungsform tasächlich vorliegt. Zwar ist keine Heilung möglich, eine gezielte Ernährung lindert jedoch die Folgen. 

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