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Studie: Höheres Erkrankungsrisiko für Kaiserschnittkinder

Bestimmte Krankheiten häufiger  

Kaiserschnittkinder haben höheres Erkrankungsrisiko

04.10.2019, 11:55 Uhr | dpa

Studie: Höheres Erkrankungsrisiko für Kaiserschnittkinder. Füße eines Babys: Frühgeborene brauchen besondere medizinische Aufmerksamkeit, denn ihre Gesundheit ist gerade in den ersten Wochen labiler als bei anderen Neugeborenen. (Quelle: dpa/ Arno Burgi/zb)

Füße eines Babys: Frühgeborene brauchen besondere medizinische Aufmerksamkeit, denn ihre Gesundheit ist gerade in den ersten Wochen labiler als bei anderen Neugeborenen. (Quelle: Arno Burgi/zb/dpa)

Kaiserschnittkinder und frühgeborene Babys sind einem höheren Erkrankungsrisiko ausgesetzt. Das belegt eine neue Studie. Sie erkranken häufiger – vor allem an einer bekannten psychischen Störung.

Kaiserschnittkinder haben nach einer Erhebung der Techniker Krankenkasse (TK) ein höheres Erkrankungsrisiko als andere Babys. "Eine Frühgeburt wirkt sich noch stärker auf die Gesundheit der Kinder aus", teilte die TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz mit.

Kaiserschnittkinder erkranken häufiger

Bei Kaiserschnittkindern sei beispielsweise das Risiko für eine chronische Bronchitis in den ersten acht Lebensjahren um fast zehn Prozent erhöht. Die Wahrscheinlichkeit für leichte und mittlere Entwicklungsstörungen liege um neun Prozent höher und für ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) sogar um 16 Prozent. "Frühgeborene leiden häufiger an Entwicklungsstörungen, Sehbeeinträchtigungen und Erkrankungen der unteren Atemwege."

Die TK ließ für die Erhebung nach eigenen Angaben die Routinedaten von mehr als 38.000 Kindern acht Jahre lang auswerten, von 2008 bis 2016. Jedes dritte rheinland-pfälzische Kind kommt demnach per Kaiserschnitt zur Welt. Das sei bundesweit nach dem Saarland der zweithöchste Wert.


Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gebe es aber nur bei zehn bis 15 Prozent der Geburten einen medizinischen Grund für einen Kaiserschnitt. In Rheinland-Pfalz seien zudem allein 2017 fast 2.700 Säuglinge vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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