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Diesen Bio-Labels können Sie vertrauen

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Aktualisiert am 22.02.2018Lesedauer: 3 Min.
Deutsches Bio-Siegel auf einer Tomate: In Deutschland werden viele Produkte, die den EU-Normen entsprechen, mit dem sechseckigen Bio-Siegel versehen.
Deutsches Bio-Siegel auf einer Tomate: In Deutschland werden viele Produkte, die den EU-Normen entsprechen, mit dem sechseckigen Bio-Siegel versehen. (Quelle: dapd)
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Bio-Lables tragen so unterschiedliche Namen wie Naturkost, BioBio oder Demeter: Doch was bedeuten die unterschiedlichen Bezeichnungen?

Wie nötig ein Leitfaden ist, zeigt das immer breiter werdende Sortiment an Bio-Produkten: So versehen viele Supermärkte wie Aldi, Lidl, Netto oder Rewe ihre Bio-Waren mit einem eigenen Siegel. Zudem gibt es eine breite Anzahl an verschiedenen deutschen Verbandssiegeln, zu denen etwa Bioland, Demeter und Naturland gehören.


Diesen Bio-Labels können Sie vertrauen

Das Bio-Siegel der EU: Die Inhaltsstoffe der damit gekennzeichneten Produkte müssen zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Anbau stammen.
Auch Lebensmittel, die mit dem deutschen Bio-Siegel kennzeichnet sind, erfüllen den EU-Mindeststandard für Öko-Landbau. Im Gegensatz zum EU-Siegel handelt es sich um eine freiwillige Kennzeichnung.
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EU-Bio-Logo

Seit dem 1. Juli 2012 tragen alle vorverpackten Biolebensmittel, die in der EU hergestellt worden sind, uneingeschränkt das EU-Bio-Logo. Grundsätzlich gilt: Wer Produkte mit den Begriffen "Bio" oder "Öko" versieht, verpflichtet sich dazu, die Anforderungen der Europäischen Gemeinschaft zu erfüllen. Das gilt zum Beispiel auch für die Supermarktprodukte mit eigenem Bio-Label.

Die EG-Anforderungen schreiben vor, dass mindestens 95 Prozent der Inhaltsstoffe aus ökologischem Anbau stammen. Das Bio-Logo garantiert dem Verbraucher, dass bei der Herstellung und Kontrolle der Produkte diese Anforderungen eingehalten wurden.

Trotz der hohen Anforderungen, die das Siegel an Erzeugung, Verarbeitung und Handel stellt: Erlaubt sind auch bis zu 0,9 Prozent an gentechnisch verändertem Material – was dem Siegel wiederholt Kritik eingebracht hat.

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Deutsches Bio-Siegel

In Deutschland können Produkte, die den EU-Normen entsprechen, zusätzlich mit dem bekannten, sechseckigen Bio-Siegel versehen werden. Damit werden artgerechte Tierhaltung, Futter aus ökologischem Anbau und ein Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel garantiert. Tabu sind außerdem: Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe.

Bis zu 47 Zusatzstoffe sind dagegen erlaubt, unter denen etwa das umstrittene Konservierungsmittel Nitritpökelsalz ist. Es wird für die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen im menschlichen Magen verantwortlich gemacht wird.

Deutsche Bio-Verbände

Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem Siegel der deutschen Bio-Verbände. Zu denen gehören:

  • Biokreis
  • Bioland
  • Biopark
  • Demeter
  • Ecoland
  • Ecovin
  • Gäa
  • Naturland

Die Vergabekriterien dieser Bio-Verbände reichen über jene der EU hinaus. Meist wird nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft produziert. So garantieren die über 7.000 Bioland-Betriebe etwa, dass Tiere Zugang ins Freie haben und Ställe ausreichend hell und gut belüftet sind, während Naturlandprodukte auch hinsichtlich der sozialen Gegebenheiten der Erzeugung kontrolliert werden. Regelmäßige Kontrollen, die auch unangekündigt sein können, sind zudem fester Bestandteil der Aufnahmekriterien vieler Verbände.

Beim Blick auf Bio-Siegel sollten Sie zudem nicht vergessen, auf das Herkunftsland der Ware zu schauen. Produkte, die erst von weit her nach Deutschland oder in die EU transportiert werden müssen, sind alles andere als klimafreundlich. Wer also auf Nachhaltigkeit achten will, sollte regionale und saisonale Ware bevorzugen.

Bio mit Gesicht

Wer es ganz genau wissen will, bekommt zudem mit der Initiative "Bio mit Gesicht", an der unter anderem Naturland und Demeter teilnehmen, die Möglichkeit, die Herkunft der gekauften Ware selbst zu überprüfen. Dazu wird einfach auf der Webseite www.bio-mit-gesicht.de die Nummer des Bio-mit-Gesicht-Produkts eingegeben und der Kunde erhält daraufhin weitere Informationen, wie zum Beispiel ein Porträt des Betriebes, von dem das Produkt stammt. Derartige Transparenz und die besonders nachhaltige Art der Erzeugung von Bio- und Öko-Produkten spiegelt sich allerdings im Preis wieder.

Fairtrade-Siegel

Fairtrade-Siegel inmitten von Kaffeebohnen: Immer mehr Unternehmen entdecken, dass sie mit ihrem Produkt auch gute Taten verkaufen können.
Fairtrade-Siegel inmitten von Kaffeebohnen: Immer mehr Unternehmen entdecken, dass sie mit ihrem Produkt auch gute Taten verkaufen können. (Quelle: Miriam Ersch/dpa-bilder)

Aber nicht nur auf die Inhaltsstoffe kommt es an. Auch die Arbeitsbedingungen, unter denen ein Produkt hergestellt wurde, sind wichtig. Fair angebaute und gehandelte Produkte werden daher mit einem Fairtrade-Siegel gekennzeichnet. Die bekanntesten sind:

  • Fairtrade Labelling Organizations International (FLO)
  • Gepa – The Fair Trade Company

Produkte mit diesen Siegeln ermöglichen Bauern und Plantagenarbeitern stabile Preise, langfristige Handelsbeziehungen und geregelte Arbeitsbedingungen. Zudem stehen die Siegel für einen umweltschonenderen Anbau und für den Schutz natürlicher Ressourcen. Gefährliche Pestizide sowie gentechnisch verändertes Saatgut sind verboten.

Lebensmittel, die oft mit Fairtrade-Siegeln gekennzeichnet sind, sind zum Beispiel:

  • Bananen,
  • Honig,
  • Kaffee,
  • Kakao,
  • Schokolade.
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Verwendete Quellen
  • Fairtrade Deutschland
  • eigene Recherchen
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