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"Öko-Test": Diese Fischstäbchen haben hohe Schadstoffe – Topmarke enttäuscht


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In diesen Fischstäbchen stecken hohe Mengen an Fettschadstoffen

Von t-online, cch

Aktualisiert am 01.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Fischstäbchen: Die Speise aus der Tiefkühltruhe ist nicht nur bei Kindern beliebt.
Fischstäbchen: Die Speise aus der Tiefkühltruhe ist nicht nur bei Kindern beliebt. (Quelle: clubfoto/getty-images-bilder)
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"Öko-Test" hat Fischstäbchen genauer untersucht. Die Prüfer bemängeln bei manchen Produkten die Inhaltsstoffe. Und ausgerechnet eine Marke aus dem Bio-Handel fällt in Sachen Nachhaltigkeit durch.

Fischstäbchen sind oft mit problematischen Fettschadstoffen belastet. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" (Juli-Ausgabe) von 20 Fischstäbchen-Marken. Alle getesteten Produkte wiesen sie mindestens in Spuren auf. In sieben Produkten fand das Labor Gehalte an 3-MCPD, die aus Sicht von "Öko-Test" sogar erhöht beziehungsweise stark erhöht sind. Der Fettschadstoff und seine Ester können in den zugesetzten Ölen enthalten sein oder beim Vorfrittieren und -braten entstehen. Die Stoffe gelten als bedenklich, da sie im Tierversuch Schäden an den Nieren hervorgerufen haben.

Erhöhte Fettschadstoffwerte in mehreren Produkten

Die höchsten Werte wurden in den Fischstäbchen von Iglo und von Eismann nachgewiesen. Letztere waren zudem mit Spuren von Chlorat belastet. Chlorat kann beim Menschen die Jodaufnahme hemmen. Das Mittel kann als Rückstand aus der Trinkwasserdesinfektion in den Fisch gelangen. Darüber hinaus bemängeln die Tester, dass auf der Verpackung der Eismann-Fischstäbchen die Angabe der Fangmethode fehlt, die auch online nicht zu finden sei. Das Produkt wurde aus diesen Gründen mit "Ungenügend" bewertet. Für die Iglo-Fischstäbchen reichte es nur für ein "Mangelhaft".

Erhöht waren die Fettschadstoffwerte zudem in den "K-Classic Fischstäbchen, 15 Stück" ("ausreichend") und den "Jeden Tag, 15 Fischstäbchen" ("mangelhaft") von der Zentralen Handelsgesellschaft. Das Filet in dem Produkt "Jeden Tag" sei zudem deutlich wässrig gewesen und habe nur leicht nach Fisch geschmeckt.

Fischstäbchen: Alnaturas Produkt ist "mangelhaft"

Negativ fiel auch ein Produkt aus dem Bioladen auf. Bei den "Fischstäbchen aus Seelachsfilet" von Alnatura hatten die Tester zwar kaum etwas an den Inhaltsstoffen auszusetzen. Dafür erwies sich die Fangmethode des Fisches als fragwürdig. Nach den vom Anbieter vorgelegten Unterlagen wird der Seelachs in dem Produkt mit Grundschleppnetzen gefangen. Dies sei laut "Öko-Test" aus wissenschaftlicher Sicht eine hochproblematische Fangmethode. Die Organismen am Meeresboden werden hierbei durchgepflügt. Die Produktivität des gesamten Systems nehme so um etwa die Hälfte ab. Ein weiteres Problem sei, dass der Bestand des verwendeten Lachses zu klein ist. Ein "Mangelhaft" auch für diese Fischstäbchen.

"Öko-Test" hat insgesamt 20 Fischstäbchen aus Supermärkten und Bio-Läden, von Discountern und von Tiefkühlherstellern betrachtet. Im Labor wurden die Stäbchen auf umstrittene Inhaltsstoffe wie Mineralölbestandteile, Fettschadstoffe und Chlorat geprüft. In einem Sensoriktest wurde untersucht, wie die in der Pfanne zubereiteten Stäbchen riechen, schmecken und wie sie sich im Mund anfühlen. Darüber hinaus schauten die Experten, ob der Fischfang nachhaltig und transparent ist.

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Juli-Ausgabe von "Öko-Test".

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