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Diese zwei Mineralwässer sind Testsieger bei Stiftung Warentest

Von dpa, t-online, cch

Aktualisiert am 29.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Mineralwasser: Die Stiftung Warentest empfiehlt die meisten der getesteten Wässer.
Mineralwasser: Die Stiftung Warentest empfiehlt die meisten der getesteten Wässer. (Quelle: 97/getty-images-bilder)
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Die Stiftung Warentest hat sich Mineralwässer genauer angesehen. Die meisten schneiden gut ab, zwei überzeugen besonders. Ein Wasser ist allerdings mit Uran belastet.

Gute Noten für Mineralwässer der Sorte Medium: 27 von 31 Produkten haben die Tester der Stiftung Warentest überzeugt ("test"-Heft 08/2020). Sie vergaben 25-mal die Note "gut" und zweimal sogar "sehr gut". Vier Produkte schneiden "befriedigend" ab.

Mineralwasser Medium im Test: Das sind die Testsieger

Bei den beiden Testsiegern handelt es sich um ein Discounter- und ein Markenwasser. Das "sehr gut" getestete Medium-Wasser von Aldi Süd firmierte lange unter dem Namen "Aqua Culinaris", heißt aber inzwischen "Quellbrunn". Es stammt aus Kurfels-Mineralbrunnen und ist mit 13 Cent je Liter unschlagbar günstig. Das ebenfalls "sehr gute" Wasser "Basinus Medium" kostet auf den Liter gerechnet etwa doppelt so viel.

Was bei den Testern positiv ankommt: Alle Medium-Wässer sind mikrobiologisch einwandfrei, ohne Verfärbungen und klar. Negativ fällt auf: Vier Wässer, unter anderem "Mecklenburger Quelle Medium" von Netto, haben oberirdische Verunreinigungen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Rückstände von etwa Pflanzenschutzmitteln oder Süßstoffen. Die Gehalte seien zwar gesundheitlich nicht bedenklich, rechtfertigten Warentest zufolge aber nicht mehr den Aufdruck "natürliches Mineralwasser".

Eines der mit "Befriedigend" bewerteten Produkte – "Naturpark Quelle Medium" – ist der Analyse zufolge mit dem kritischen Stoff Uran belastet. Trinke ein 60 Kilo schwerer Erwachsener 2,8 Liter von dem Wasser, schöpfe er damit die tolerierbare Tagesdosis des Stoffes aus, so die Warentester. Die Verunreinigung sei nicht vom Menschen gemacht, sondern auf natürliche Weise in der Erde entstanden.

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Manche Aufschriften auf den Etiketten sind missverständlich

Zudem stießen den Testern manche Botschaften auf den Etiketten etwas auf, weil sie sich nicht von selbst erklären. Steht etwa "mit Kohlensäure versetzt" auf der Flasche, bedeutet das: Die Kohlensäure stammt nicht aus der Quelle. Sonst müsste ausdrücklich "mit eigener Quellkohlensäure versetzt" auf dem Etikett stehen. Und der Aufdruck "enteisent" könnte so verstanden werden, dass Eisen aus dem Körper des Trinkenden verschwindet. Tatsächlich ist es aber aus dem Wasser entfernt worden.

Für das Testergebnis spielte das sensorische Urteil die größte Rolle. Darüber hinaus gingen das Vorhandensein kritischer Stoffe, eine unvollständige Deklaration auf dem Etikett, eine mangelnde mikrobiologische Qualität und die Art der Verpackung in das Gesamtergebnis mit ein.

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