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Corona-Krise: So hat sich unser Einkaufsverhalten verändert

Studie zur Krise  

So hat die Corona-Pandemie das Einkaufsverhalten verändert

09.11.2020, 10:00 Uhr | dpa

Corona-Krise: So hat sich unser Einkaufsverhalten verändert. Einkaufen in Corona-Zeiten: Nicht nur die Maskenpflicht hat das Verhalten im Supermarkt verändert.  (Quelle: imago images/snapshot)

Einkaufen in Corona-Zeiten: Nicht nur die Maskenpflicht hat das Verhalten im Supermarkt verändert. (Quelle: snapshot/imago images)

Hamsterkäufe, Maskenpflicht, Anstehen vor dem Supermarkt: Die Corona-Krise hat unseren Alltag verändert. Eine Studie zeigt jetzt, dass sich auch das Einkaufsverhalten der Deutschen angepasst hat. 

Die Corona-Krise hat die Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher in Deutschland nachhaltig verändert. Die Menschen machen sich seltener als früher auf den Weg in die Supermärkte und zu Discountern, aber dafür fallen die Einkäufe meist größer aus. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor, für die 20.000 Haushalte befragt wurden.

Vor allem Familien haben ihre Einkäufe umgestellt

Das neue Einkaufsverhalten habe mit der Corona-Pandemie begonnen, es sei aber auch in den Monaten danach – in der "neuen Normalität" – beibehalten worden, betonte Nielsen-Handelsexperte Alexander Proske. Gerade Familien mit jungen Kindern seien häufig dazu übergegangen, ihren Bedarf auf einmal am Wochenende einzukaufen zu reduzieren.

Vom veränderten Einkaufsverhalten profitieren Nielsen zufolge vor allem kleine Verbrauchermärkte und Supermarktketten wie Edeka oder Rewe. "Sie bieten eine große Auswahl an Produkten und sind leicht zu erreichen", sagte Proske. Dies seien "die neuen Schlüsselkriterien" für viele Verbraucher. Die Discounter hätten dagegen nicht von dem Trend zu Großeinkäufen profitieren können. Alles deute darauf hin, dass auch in der zweiten Corona-Welle der Trend zu Großeinkäufen anhalten werde, sagte Proske.

Home Office hat Einfluss auf das Einkaufsverhalten 

Shopping-Trips werden Nielsen zufolge nun häufiger geplant. Spontane Einkäufe seien seltener geworden – auch weil viele im Homeoffice arbeiteten und nicht mehr auf dem Heimweg kurz in einen Laden hineinspringen könnten. Wichtig sei für viele Konsumenten heute, keine Zeit zu verschwenden, keine Schlangen an den Kassen zu haben und ihre kompletten Einkäufe möglichst auf einen Rutsch zu erledigen.

Eher zu den Verlierern gehören in der Corona-Krise den Marktforschern zufolge die Drogeriemärkte. Denn das Interesse an Produkten zur Körper- und Schönheitspflege hat seit Ausbruch der Corona-Krise deutlich nachgelassen. Ein Beispiel: Seit der Maskenpflicht haben Nielsen zufolge 58 Prozent der Lippenstift-Nutzerinnen ihre Gewohnheiten verändert: 32 Prozent tragen keinen Lippenstift mehr, 26 Prozent tragen ihn seltener.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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