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Männer lassen sich in der Partnerschaft gehen

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Männer lassen sich in der Partnerschaft gehen

17.11.2011, 15:31 Uhr | ag,mm

Männer lassen sich in der Partnerschaft gehen. Ein ungepflegtes Äußeres gefährdet die Beziehung. (Quelle: imago)

Ein ungepflegtes Äußeres gefährdet die Beziehung. (Quelle: imago)

In einer Beziehung legen die Partner nicht nur an Gewicht zu, nach der Hochzeit geht es häufig auch mit der Fitness bergab - vor allem bei Männern. Das belegen die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie. Wir verraten, warum Partner ihre Beziehung gefährden, wenn sie sich zu sehr gehen lassen.

Liebe statt Fitness

Für die "Aerobic Center Longitudinal Study" wurden in Dallas von 1987 bis 2005 rund 8.800 Erwachsene in Abständen von drei Jahren auf ihre Sauerstoffaufnahme getestet. Dieser Wert lässt Rückschlüsse auf die Kondition der Testperson zu. Dabei vermerkten die Wissenschaftler auch, ob die Probanden alleinstehend, verheiratet, geschieden oder wiederverheiratet waren. Ein Forscherteam aus Schweden nutzte die Ergebnisse nun, um einen Zusammenhang zwischen Familienstand und körperlicher Fitness aufzuzeigen.

Männer lassen sich gehen

Männer, die zwischen den Tests geheiratet hatten, zeigten bei den Belastungstests ein schlechteres Ergebnis als zuvor. Männliche Singles konnten hingegen ihr Fitnesslevel halten. Nach einer Scheidung stiegen die körperlichen Fähigkeiten an und fielen erst durch eine Wiederverheiratung wieder.

Frauen bleiben fit

Auf weibliche Partner hat der geänderte Familienstatus laut den Ergebnissen der Tests weniger Einfluss. Verheiratete Frauen blieben in Form, bei ihnen sank das Fitnessniveau nur geringfügig. Allerdings legten Single-Damen deutlich an Kondition zu.

Beziehungsaus für Sportmuffel?

Wer sich nicht um seine Fitness bemüht, dem liegt vielleicht auch nicht viel an Äußerlichkeiten. Schlabber-Look, fettige Haare: Wenn sich die bessere Hälfte im Laufe der Jahre gehen lässt, ist das ein echter Beziehungskiller für die Partnerschaft. "Besonders Männer pflegen ganz gerne ihre Gammeligkeit und verlieren sich dann auch mal in Selbstvergessenheit, wenn sie können", weiß Felicitas Heyne, Diplompsychologin aus Herxheim. Offene Kritik ist nicht immer einfach. Schließlich möchte man den anderen ja nicht verletzen, indem man seine Attraktivität in Frage stellt. Trotzdem wäre es falsch, die Enttäuschung einfach nur runterzuschlucken und zu schweigen.

Mangelnde Körperpflege weckt Ekelgefühl

Ist die Prinzessin erst erobert, kann sich der Prinz entspannt zurücklehnen. Da verstreicht an einem Gammel-Wochenende schon mal der ganze Tag, bis die Zähne geputzt sind oder der Duschhahn aufgdreht wird. Wenn sich der Partner in seiner Freizeit nur noch in Feinripp-Unterhemd und ausgeleierter Jogginghose herumlümmelt, ist das fürwahr kein attraktiver Anblick. Schlimmer jedoch ist es, wenn er die Körperhygiene vernachlässigt. Denn Körperpflege hat nicht nur etwas mit Selbstwert zu tun, sondern auch mit Wertschätzung dem Partner gegenüber. Je nach Ausmaß der Vernachlässigung kann man auf diese Weise nämlich sogar den Partner dazu bringen, dass dieser sich unfreiwillig vor einem ekelt.

Thema Gesundheit behutsam ansprechen

Was Themen wie Ernährung oder Sport angeht, ist Fingerspitzengefühl gefragt. "Am einfachsten ist es, wenn man vorschlägt, künftig gemeinsam joggen zu gehen oder auf die Ernährung zu achten", erklärt Felicitas Heyne. Das schaffe Solidarität. Hilf-mir-Appelle wie "Ich will ein bisschen mehr aufs Essen achten und weniger Chips und Schokoladen im Haus haben. Machst Du mit?" kämen meist gut an. Grundsätzlich gelte es zwar, diese Themen behutsam anzusprechen. "Doch gerade, wenn es um die Gesundheit geht, dürfen von den drei Paar Samthandschuhen durchaus zwei ausgezogen werden", erklärt Heyne.

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