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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Haare selber fÀrben: So vermeiden Sie typische Fehler

Von dpa-tmn, t-online, cch

Aktualisiert am 27.12.2021Lesedauer: 5 Min.
Haare zuhause fÀrben: Manchmal kommt nicht die gewollte Farbe heraus.
Haare zu Hause fÀrben: Manchmal kommt nicht die gewollte Farbe heraus. (Quelle: artursfoto/getty-images-bilder)
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Ganz ohne Hilfe eines Friseurs: Es ist gĂŒnstig und vermeintlich einfach, wenn Sie Ihre Haare zu Hause fĂ€rben. Doch manchmal funktioniert das Ganze nicht wie gewĂŒnscht. Wie lassen sich typische Fehler vermeiden?

Das Wichtigste im Überblick


Farbe auftragen, etwas warten, auswaschen – und fertig. Sich selbst die Haare zu fĂ€rben klingt sehr leicht. Aber das Ergebnis fĂ€llt nicht immer so aus wie erwartet. Dabei lassen sich einige typische Fehler vermeiden:


Tipps fĂŒr das Haare FĂ€rben zuhause

Haare zuhause FĂ€rben: Wichtig ist, der beiliegenden Anleitung zu folgen.
Frau betrachtet ihre Haare: Vor dem FĂ€rben zuhause, sollten Sie Ihre Haare ein bis zwei Tage nicht waschen.
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Das Haar wird nicht aufs FĂ€rben vorbereitet

Es empfiehlt sich, die Haare ein bis zwei Tage vor dem FĂ€rben nicht zu waschen. Andernfalls wird die natĂŒrliche Sebum-Schutzschicht der Kopfhaut abgewaschen – und die mindert beim FĂ€rben das Risiko fĂŒr Irritationen. Bringen Sie die Farbe am besten auf das trockene Haar auf (sofern die Gebrauchsanweisung nichts anderes angibt).

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Zur Vorbereitung gehört auch, etwas Fettcreme auf die Gesichtskonturen und Ohren aufzutragen. Das verhindert VerfÀrbungen der Haut. Passen Sie aber auf, dass die Creme nicht in den Haaransatz gelangt, sonst könnte es ungewollte Farbnuancen geben.

Haare haben nach dem FĂ€rben anderen Ton als erwartet

ZunĂ€chst einmal sollten Sie immer die Gebrauchsanweisung des Herstellers beachten, wenn Sie sich selbst die Haare fĂ€rben. Wer die Einwirkzeit genau einhĂ€lt, kann dadurch beispielsweise beim BlondfĂ€rben einen unerwĂŒnschten Gelbstich vermeiden. Also: Anleitung unbedingt lesen und beachten!

Dass eine andere Haarfarbe herauskommt als erwartet, kann aber auch dadurch passieren, dass Sie Ihre Ausgangshaarfarbe falsch eingeschĂ€tzt haben. Denn nur, wenn sie diese richtig bestimmen, wird das Ergebnis auch wie gewĂŒnscht. Vergleichen Sie Ihre Haarfarbe mit den HaarstrĂ€hnen, die auf der Verpackung des FĂ€rbemittels abgebildet sind. Entspricht Ihre Haarfarbe nicht dem gezeigten Anwendungsbereich, wĂ€hlen Sie lieber eine andere Nuance.

FĂ€rbt man das Haar zum wiederholten Male dunkel, kann es passieren, dass das Ergebnis dunkler als erwartet wird. Das liegt dann an der HĂ€ufigkeit der Koloration in den HaarlĂ€ngen: Die Farbpigmente werden quasi bei jedem Mal addiert – und der Farbton wird somit dunkler. Greifen Sie in diesem Fall lieber zu einer etwas helleren Farbe.

Wenn Sie das erste Mal ihre Haare selber fĂ€rben, gehen Sie auf Nummer sicher, indem Sie eine Farbe wĂ€hlen, die sich nicht mehr als zwei Nuancen von ihrer Ausgangshaarfarbe unterscheidet. UngleichmĂ€ĂŸigkeiten fallen so nicht allzu stark auf. FĂŒr eine extreme FarbverĂ€nderung (etwa von dunkelbraunen Haaren zu hellblonden) sollten Sie besser einen Profi ans Werk lassen.

Zu dunkler Farbton bei weißen Haaren

Ein weiß nachwachsender Ansatz wirkt bei dunklem Mittel- und Spitzenhaar manchmal unĂ€sthetisch. WĂ€hlen Sie deshalb nicht zu dunkle Farbtöne, wenn Sie graue Haare kaschieren möchten. Wenn das Haar einen hohen Weißanteil besitzt, eignet sich zum Beispiel ein matter Blondton sehr gut.

Die Haarfarbe ist ungleichmĂ€ĂŸig

Eine Packung HaarfĂ€rbemittel reicht in der Regel nur bei kĂŒrzeren Haaren. Sind Ihre Haare lĂ€nger als schulterlang oder sehr dick, werden Sie vermutlich zwei Packungen benötigen. Nur mit einer ausreichenden Menge an Farbe wird das Ergebnis gleichmĂ€ĂŸig.

Beim Auftragen der Farbe sollten Sie als erstes den Ansatz behandeln, im Anschluss die HaarlĂ€ngen und ganz zum Schluss die Spitzen. Das gilt vor allem, wenn Ihre Haare bereits coloriert sind. Ansonsten kann es sein, dass die Farbe in den LĂ€ngen und an den Spitzen deutlich intensiver als am Ansatz wird. Gleiches passiert bei porösen Spitzen, denn diese nehmen verstĂ€rkt Farbpigmente auf. Verhindern können Sie das, indem Sie sie regelmĂ€ĂŸig mit Intensivkuren pflegen.

Bei der Erstanwendung einer Blondierung kann es allerdings andersherum sinnvoll sein: Da der Teil des Haares in KopfhautnÀhe leichter und schneller aufgehellt wird, sollte in den HaarlÀngen begonnen werden, wenn diese wesentlich dunkler oder dunkler gefÀrbt sind.

Die gefÀrbten Haare werden nicht ausreichend gepflegt

GefĂ€rbtes Haar bleibt nur durch Pflege schön. Einmal in der Woche eine Haarpackung und zwei- bis dreimal eine SpĂŒlung oder ein Conditioner sorgen fĂŒr gesĂŒndere Haare. Spezielle Produkte fĂŒr kolorierte Haare halten zudem das Farbergebnis lĂ€nger frisch.

Haare fĂ€rben: Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung

  • Lesen Sie die Gebrauchsanweisung, die der Packung beiliegt, durch.
  • Machen Sie 48 Stunden vor dem HaarefĂ€rben den Allergietest, wie er in der Gebrauchsanweisung beschrieben wird.
  • Legen Sie alle Hilfsmittel parat, die Sie benötigen. Dazu gehören die Flasche mit FĂ€rbemittel beziehungsweise die Schale mit Pinsel aus dem HaarfĂ€rbeset. Ein Kamm kann Ihnen spĂ€ter das Abteilen der Haarpartien erleichtern. Zudem können Haarklammern hilfreich sein.
  • Tragen Sie eine fetthaltige Creme am Haaransatz, im Nacken sowie an den Ohren auf, um die Haut vor der Farbe zu schĂŒtzen.
  • Ziehen Sie die Handschuhe an, die der Packung beiliegen. Ihre Kleidung sollten Sie mit einem Handtuch schĂŒtzen, das Sie sich um die Schultern legen.
  • Ziehen Sie mit einem Kamm einen Mittelscheitel.
  • Mischen Sie die Haarfarbe nun nach Anleitung an.
  • Tragen Sie die Farbe Scheitel fĂŒr Scheitel auf. So wird es gleichmĂ€ĂŸig. Beginnen Sie am Ansatz und arbeiten Sie sich bis zu den Spitzen vor. Diese sollten Sie erst ganz zum Schluss einfĂ€rben. Bereits gefĂ€rbte Partien können Sie mit Haarklammern zur Seite stecken, damit Sie ihnen nicht in die Quere kommen. Arbeiten Sie zĂŒgig, damit die Farbe am Ende ĂŒberall gleichmĂ€ĂŸig intensiv ist.
  • Achten Sie darauf, dass das gesamte Haar Farbe abbekommt. Kneten Sie das Haar am Ende einmal durch, Ă€hnlich wie Sie es beim Haarewaschen machen.
  • Nun lassen Sie die Farbe einwirken. Wie lange Sie warten mĂŒssen, entnehmen Sie der Gebrauchsanweisung.
  • Im Anschluss spĂŒlen Sie die Farbe so lange aus, bis das Wasser wieder klar ist. Am besten verwenden Sie dafĂŒr lauwarmes Wasser – heißes Wasser strapaziert die Haare unnötig.
  • Als Letztes sollten Sie die in der Packung vorhandene Kur verwenden. Sie verschließt die HaaroberflĂ€che und lĂ€sst das Haar glĂ€nzen.
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Welche Haarfarbe passt am besten?

Ob es blond, braun oder rot sein soll, ist jedem selbst ĂŒberlassen. Aber manchen Hauttönen stehen einige Farbnuance besonders gut:

  • Wer zum Beispiel dunkle Haut und einen eher warmen Hautton hat, dem stehen toffeebraune Farben sehr gut. Schwarzbraune Haare machen sich bei dunkler Haut mit einem eher kalten Hautton besonders gut.
  • Wenn Ihre Haut einen gelbgrĂŒnen Unterton hat, nennt man das olivfarben. Kastanienbraune Haare sehen dazu besonders toll aus, wenn dieser Hautton eher kĂŒhl daherkommt. Sind Sie eher der warme Hauttyp, schmeicheln Ihrer olivfarbenen Haut vermutlich moccafarbene und dunkelbraune Haarfarben.
  • Bei heller Haut mit kaltem Ton sind vor allem aschfarbene, sandfarbene und walnussbraune Farben geeignet. Goldene und karamellfarbene Töne stehen dem eher warmen Hautton besonders gut.
  • Wer hingegen eine recht bleiche Haut hat, der kann gut zu Platinblond oder Champagner greifen (kalter Hautton). Oder aber zu honigfarbenen und goldenen Tönen (warmer Hautton).

Letztendlich kommt es aber vor allem darauf an, dass Sie sich mit der neuen Haarfarbe wohlfĂŒhlen.

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