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Rassismusvorwurf gegen H&M: Die Akte "Affen-Pulli"

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Empörung im Netz  

Rassismusvorwurf gegen H&M: Die Akte "Affen-Pulli"

08.01.2018, 19:46 Uhr | AFP

Rassismusvorwurf gegen H&M: Die Akte "Affen-Pulli". H&M sorgte wegen eines grünen Kapuzenpullovers jüngst für Empörung im Netz. (Quelle: imago/Marius Schwarz)

H&M sorgte wegen eines grünen Kapuzenpullovers jüngst für Empörung im Netz. (Quelle: Marius Schwarz/imago)

Die schwedische Modekette H&M hat mit einer als rassistisch empfundenen Werbung für Empörung gesorgt. Auf der Website des Labels war auch Anfang der Woche noch vorübergehend ein kleiner farbiger Junge in einem grünen Kapuzenpulli abgebildet, der den Schriftzug "Coolest Monkey in the Jungle" (Coolster Affe im Urwald) zeigte. Das Unternehmen zog die Werbung nach heftiger Kritik später zurück und entschuldigte sich.

Die Modebloggerin Stephanie Yeboah schrieb bereits am Sonntag: "Wessen Idee war das bei @hm, diesen kleinen schwarzen Jungen zu zeigen, der einen Pullover mit der Zeile 'coolest monkey in the jungle' trägt?" Es sei doch hinlänglich bekannt, dass "Affe" eine verbreitete "rassistische Verunglimpfung" für Farbige sei.

Britische H&M-Werbung (Quelle: AP/dpa)Wegen dieser Werbung eines Kapuzenpullovers handelte sich die schwedische Modekette jetzt Ärger ein. (Quelle: AP/dpa)

H&M entschuldigte sich "bei jedem, den dies verletzt hat". Ein Foto des Kapuzen-Pullis ohne den Jungen stand weiterhin online.

Frühere Skandale bekannter Marken

In den vergangenen Jahren hatten Konzerne mehrfach Werbeskandale ausgelöst: 2014 musste das Modelabel Zara einen gestreiften Schlafanzug mit gelbem Stern zurückziehen, der an die Kleidung jüdischer Häftlinge in NS-Konzentrationslagern erinnerte. Im vergangenen Oktober sah sich die Pflegeprodukte-Marke Dove zu einer Entschuldigung veranlasst, nachdem in einer Werbung ein farbiges Model nach dem Wechsel seines Tops in ein weißes mutiert war.

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