HomeLebenReisenDeutschland

Turmbau zu Rottweil: Mit dem Aufzug in den Himmel


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextEinstiger Weltstar beendet KarriereSymbolbild für einen TextSchlechte Nachrichten für BundesligistSymbolbild für einen TextFrau dreht Porno in Dorfkirche – AnklageSymbolbild für einen TextMassenschlägerei unter Russlands SoldatenSymbolbild für einen TextPolen formalisiert ReparationsanspruchSymbolbild für einen TextMusk und Melnyk zoffen sich auf TwitterSymbolbild für einen TextProSiebenSat.1-Chef legt Amt niederSymbolbild für einen TextZDF-Star wieder mit Ex-Freundin liiertSymbolbild für einen TextTausende demonstrieren in OstdeutschlandSymbolbild für einen TextAuto erfasst Radfahrer – Mann totSymbolbild für einen Watson TeaserNetflix: Skandal-Film sorgt für Kritik

In Rottweil mit dem Aufzug in den Himmel

srt, Sybille Boolakee

Aktualisiert am 12.10.2017Lesedauer: 3 Min.
Mit beinahe 65 Stundenkilometern können die Aufzugskabinen vertikal und horizontal durch den Turm fahren.
Mit beinahe 65 Stundenkilometern können die Aufzugskabinen vertikal und horizontal durch den Turm fahren. (Quelle: srt/Thyssenkrupp Elevator AG)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Am 7. Oktober 2017 wurde in der schwäbischen Kleinstadt Rottweil der Aufzugs-Testturm von Thyssenkrupp eingeweiht – mit der höchsten Besucherplattform Deutschlands in 232 Meter Höhe.

Er überragt alles. Schon von weitem ist Rottweils neuer Megaturm zu sehen. Faszinierte Besucher bisher die mittelalterliche Stadtsilhouette, so staunen sie jetzt über den Testturm vor den Toren der ältesten Stadt Baden-Württembergs. In dem Gebäude wird der Thyssenkrupp-Konzern in Zukunft eine völlig neue Technologie selbstfahrender Hochgeschwindigkeitsaufzüge testen. Und die schwäbische Kleinstadt hat jetzt ein neues Touristenhighlight.


Turmbau zu Rottweil: Mit dem Aufzug in den Himmel

Die schwäbische Kleinstadt Rottweil bekommt ein neues Touristenhighlight, das am 7. Oktober mit einem spektakulären Turmfest eingeweiht wird.
Mit beinahe 65 Stundenkilometern können die Aufzugskabinen vertikal und horizontal durch den Turm fahren.
+1

Magnetschwebebahntechnik statt Seilzug

Überwältigende 246 Meter ragt der Stahlbetonturm in den Himmel, sein Durchmesser beträgt 21 Meter, und im Innern ist er vollgestopft mit modernster Aufzugstechnik. Die Fahrstuhlkabinen hängen nicht mehr an Seilen. In drei der zwölf Fahrstuhlschächte wird für die Städte von morgen eine völlig neue Magnetschwebebahntechnik getestet. Mit beinahe 65 Stundenkilometern sausen dann die Aufzugskabinen vertikal und horizontal durch den Turm. Doch der Turm dient nicht nur als Technikexperimentierfeld, sondern bietet die höchste Besucherplattform Deutschlands und soll der Stadt viele Besucher bescheren.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
imago images 170257434
Symbolbild für ein Video
Russland plant die nächste Provokation

Dazu fand am 7. Oktober das mit Spannung erwartete Turmfest mit unterschiedlichsten Aktionen, einem Streetfood-Markt, einem "Flying Table" sowie einem Riesenrad in der historischen Innenstadt statt. An einer 246 Meter langen Tafel – so hoch wie das Bauwerk – feierte die Stadt ab 17 Uhr mit seinen Bürgern die Einweihung bei einem festlichen Dinner – die Karten hierzu sind allerdings bereits ausverkauft. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist das Feuerwerk ab 20 Uhr sowie die spektakuläre Beleuchtung der eleganten Außenhülle des Turms.

Spektakulärer Panoramarundblick

Für Turmbesucher wird bereits der Weg zur Spitze im Panoramaaufzug mit Glaswänden zum Erlebnis – jedoch nicht am Einweihungswochende. Denn aus sicherheitstechnischen Gründen ist vom 6. bis 8. Oktober das Testturmareal weitgehend abgesperrt. Erst nach dem Eröffnungswochende dürfen Besucher den Turm erstürmen.

Oben reicht dann der Blick bei klarem Wetter bis zu den Schweizer Alpen. Spektakulär sind nicht nur die Technik und der Panoramarundblick, sondern auch die Fassade. Denn die Betonröhre verschwindet hinter einem stylischen Glasfasergewebe und gibt dem Koloss ein architektonisch einmaliges Aussehen.

Die längste Hängebrücke der Welt

Damit die Turmbesucher in Zukunft auch den Weg in die historische Innenstadt finden, soll demnächst eine Hängebrücke vom Turm zur Stadt gebaut werden. Auch dabei wird nicht an Superlativen gespart: Es soll die längste Hängebrücke der Welt werden. Die Brücke führt dann vom Turmareal, mit fast 900 Meter Spannweite und in rund 40 Meter Höhe, quer über das Neckartal. Die Fertigstellung ist für Herbst 2018 geplant.

Ticket-Informationen

Karten für den "Flying Table" ab 15 Euro sind in der Tourist-Information und unter http://tickets.vibus.de erhältlich, ebenso Karten für eine 30-minütige Fahrt für sechs Personen in einer Riesenrad-Kabine während des Feuerwerks inklusive Sekt zu 100 Euro.

Tickets für die Besucherplattform gibt es nach dem Eröffnungswochenende an der Tageskasse, Eintrittspreis 9 Euro. Die öffentliche Nutzung der Besucherplattform ist an drei Tagen pro Woche (Freitag bis Sonntag) geplant, um zu prüfen, inwieweit Besucher- und Forschungsbetrieb sich vereinbaren lassen.

Am Fuß des Testturms sind eine ebenerdige Besucherplattform und ein Parkplatz eingerichtet. Die Stadt Rottweil bietet jeden Samstag um 14 Uhr und sonntags um 11 Uhr Führungen "Rund um den Testturm" von ca. 1 Stunde an. Preis pro Person 6 Euro, Kinder bis 18 Jahre frei.

Auf der Seite des Turms zeigt eine Webcam, wie der Turm aktuell aussieht.

Aussichtsplattform am Testturm für Besucher zugänglich

Nach der feierlichen Eröffnung der Plattform am Rottweiler Aufzugtestturm beginnt am Freitag, den 13. Oktober ,der reguläre Besucherbetrieb. Deutschlands höchste Aussichtsplattform ist nach Angaben von der Firma Thyssenkrupp freitags, samstags, sonn- und feiertags für Besucher geöffnet. Tickets können zunächst nur direkt am Testturm gekauft werden. Ein System zur Ticketbestellung im Netz soll aber noch im Oktober freigeschaltet werden.

199 Menschen können sich den Angaben der Firma zufolge gleichzeitig auf der 232 Meter hohen Plattform aufhalten. Besucher müssten sich wegen des erwarteten Ansturms auf Wartezeiten einstellen. Pro Tag sollen bis zu 1500 Menschen die Aussichtsplattform besichtigen können.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Kinder 5 Euro. Tiere, Kinderwagen, Rucksäcke, Handtaschen und Getränke dürfen nicht mit auf die Plattform genommen werden.

Thyssenkrupp testet in dem insgesamt 246 Meter hohen Turm neuartige Hochgeschwindigkeitsaufzüge, die mit Magnetschwebetechnologie – also ohne Seile – funktionieren. Im Zuge einer Bürgerbeteiligung kam die Idee auf, eine Aussichtsplattform zu bauen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
DeutschlandThyssenKrupp
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website