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"Arabisches Galapagos" vor Jemen: Sokotra, die wohl heißeste Insel


Sokotra, die wohl heißeste Insel

A. Jäger

Aktualisiert am 31.10.2014Lesedauer: 2 Min.
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45 Grad sind keine Seltenheit auf Sokotra.
45 Grad sind keine Seltenheit auf Sokotra. (Quelle: Invision/imago-images-bilder)
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Urlaub auf einer Insel, das bedeutet im Idealfall: Warmes Klima und falls es dem Besucher zu warm wird, genügt ein Sprung ins kühle Nass, der auf einer Insel quasi nie weit ist. Doch auf Sokotra hilft selbst ein Erfrischungsbad im Meer nicht viel. Im Sommer erreicht das Klima schon mal Temperaturen von 45 Grad Celsius, selbst das Meer heizt sich auf 36 Grad auf. Deshalb bezeichnen viele Sokotra auch als "heißeste Insel der Welt". Eindrücke von Sokotra sehen Sie auch in unserer Foto-Show.

Zwischen Afrika und Arabien

Sokotra gehört zum Jemen, liegt dennoch über 350 Kilometer vor dessen Küste im Golf von Aden und östlich des Horns von Afrika. Zu Sokotra gehören noch drei weitere, kleinere Inseln sowie zwei Felsklippen, die gemeinsam den Sokotra-Archipel bilden. Die größte ist mit rund 3800 Quadratkilometern Sokotra selbst. Das ist etwa vier mal so groß wie Rügen.

Einzigartige Flora und Fauna

Vermutlich vor rund 20 Millionen Jahren hat sich die Insel vom Festland getrennt. Das ist der Grund, warum heute so viele Pflanzen und Tiere Sokotra ihre Heimat nennen, die nirgends sonst auf der Welt vorkommen. Diese sogenannten endemischen Arten konnten durch das natürliche Hindernis des Meeres ihre eigene Evolution durchlaufen. 30 Prozent der Pflanzen, 75 Prozent der Reptilien sowie 80 Prozent der Insekten sind absolut einzigartig auf Sokotra. Damit liegt der Archipel mit seiner Anzahl endemischer Arten weltweit auf Platz vier hinter den Seychellen, Neukaledonien in der Südsee und Hawaii.

Das "Arabische Galapagos"

Wegen der geografischen Isolation nennen einige Sokotra auch "Arabisches Galapagos" oder "Galapagos im Indischen Ozean". Seit 2008 steht der Archipel sogar auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Die Pflanzen, die hier wachsen, besonders die, in den höher gelegenen Regionen, beziehen das Gros ihres Wasserbedarfs nicht aus dem Regen, sondern aus dem Morgentau. Sie widerstreben der trockenen Hitze und dem Wind und schaffen es dennoch, Fotosynthese zu betreiben. Außerdem wachsen auf Sokotra die seltenen Drachenbäume. Auf den Kapverden und den Kanaren finden sich gelegentlich Einzelexemplare - auf Sokotra wachsen sie zahlreich.

Weitere Infos:

Für die Anreise wird die Flugverbindung von Frankfurt nach Sanaa und von dort weiter nach Sokotra empfohlen. Sicherheitshinweise entnehmen Sie bitte von der Seite des Auswärtigen Amtes.

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