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Syrien-Offensive: Das müssen Türkei-Urlauber jetzt wissen

Syrien-Einmarsch  

Das müssen Türkei-Urlauber jetzt wissen

17.10.2019, 12:18 Uhr | sms , t-online.de

Syrien-Offensive: Das müssen Türkei-Urlauber jetzt wissen. Bucht mit türkischer Flagge und Schiffen: Das Auswärtige Amt rät von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei ab.  (Quelle: Getty Images/nejdetduzen)

Bucht mit türkischer Flagge und Schiffen: Das Auswärtige Amt rät von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei ab. (Quelle: nejdetduzen/Getty Images)

Seit die Türkei am 9. Oktober in Syrien einmarschiert ist, wird vor allem von Reisen in das Grenzgebiet dringend abgeraten. Doch auch im Rest des Landes müssen Urlauber einiges beachten.

Terrorismus, Kriminalität und Krieg: Aktuell gibt es viele Gründe, nicht in die Türkei zu reisen. Wer sich von seinem Urlaub trotzdem nicht abbringen lassen möchte, sollte ein paar Hinweise beachten.

Keine Reisen in das syrische Grenzgebiet 

Im Grenzgebiet zu Syrien kommt es durch die Militäroperation zu Truppenbewegungen. Das Auswärtige Amt rät deshalb, folgende Provinzen zu meiden: 

  • Şanlıurfa
  • Mardin  
  • Batman
  • Siirt
  • Mardin
  • Şırnak
  • Hakkâri

Auch von Reisen in folgende Regionen wird dringend abgeraten:

  • Diyarbakır
  • Cizre
  • Silopi
  • Idil
  • Yüksekova
  • Nusaybin

Hinzukomme eine erhöhte Gefahr für Anschläge in der gesamten Türkei. 

Tipps des Auswärtigen Amtes für Türkei-Urlauber

Das Auswärtige Amt gibt neben Reisewarnungen auch Ratschläge zum richtigen Verhalten in kritischen Regionen wie der Türkei: 

  • Halten Sie sich politischen Veranstaltungen, Kundgebungen und grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen fern.
  • Meiden Sie Menschenmengen auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen sowie den Aufenthalt nahe Regierungs- und Militäreinrichtungen.
  • Seien Sie sich bewusst, dass regierungskritische Äußerungen in sozialen Medien, auch wenn sie zeitlich länger zurückliegen, sowie das Teilen oder "Liken" eines fremden Beitrags Anlass für strafrechtliche Maßnahmen der türkischen Sicherheitsbehörden sein können. Dabei können auch nichtöffentliche Kommentare durch anonyme Denunziation an türkische Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet worden sein.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte und verständigen Sie gegebenenfalls die zuständige deutsche Auslandsvertretung in der Türkei.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Halten Sie sich zur Sicherheitslage laufend informiert.

Fotografieren im Grenzgebiet streng verboten

Zu beachten ist außerdem, dass besonders im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien Fotografieren strengstens verboten ist. Selbst dann, wenn Sie nur vermeintlich harmlose Landschaften fotografieren möchten. 



Wegen der aktuellen Situation gibt es eine verschärfte Reisewarnung für Syrien. Besonders im Grenzgebiet zur Türkei soll die syrische Regierung Minen ausgelegt haben, um Syrer an der Flucht in die Türkei zu hindern. 

Verwendete Quellen:
  • Auswärtiges Amt

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