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FTI: Reisekonzern in finanziellen Nöten – sind Reisebuchungen sicher?


Auf Investorensuche
FTI in finanziellen Nöten – sind Reisebuchungen dennoch sicher?

Von t-online, dom

Aktualisiert am 05.03.2024Lesedauer: 2 Min.
FTI: Buchungen jeder Reiseart werden bis einschließlich 31. März storniert, teilt das Unternehmen mit.Vergrößern des BildesFTI: Der Reisekonzern ist auf Investorensuche. (Quelle: picture alliance/dpa)
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Europas drittgrößter Reisekonzern gerät ins Wanken. Sind Buchungen mit FTI noch sicher? Die Reisebüros schlagen Alarm.

FTI steckt seit Jahren in finanziellen Schwierigkeiten. Doch nun soll es um Europas drittgrößten Reisekonzern bedrohlich schlecht stehen. Laut "Business Insider" verbuchte der Pauschalreiseanbieter bei einem Umsatz von 3,7 Milliarden Euro einen operativen Verlust von 91,5 Millionen Euro.

Die Eigenkapitalquote sei auf 2,4 Prozent geschrumpft. Im jüngst veröffentlichten Jahresabschluss von FTI für das Jahr 2022 bezeichnet der Wirtschaftsprüfer die Unternehmensfortführung lediglich als "voraussichtlich gesichert", wie "Bild" berichtet.

Steht eine Insolvenz bevor? Und sind Buchungen bei der FTI noch sicher? Während der Corona-Pandemie hatte die Bundesregierung FTI mit 595 Millionen Euro vor der Pleite gerettet. Wie das Wirtschaftsmagazin "Capital" berichtet, lasten aber immer noch Schulden in dreistelliger Millionenhöhe auf dem Konzern.

"FTI ist gegen Insolvenz abgesichert"

"FTI ist über den Deutschen Reisesicherungsfonds gegen Insolvenz abgesichert", teilte der Deutsche Reiseverband DRV auf Anfrage von "Capital" mit. Dass das hohe Ausfallrisiko real ist, zeigt sich laut dem Magazin darin, dass FTI bei dem Fond gerade die maximale Sicherheitsleistung von neun Prozent hinterlegen muss.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bestätigte, dass Zahlungen für Pauschalreisen in der Regel auch dann abgesichert sind, wenn der Urlaub ausfällt. Das heißt: Geht der Reiseveranstalter pleite, gibt es den gezahlten Preis zurück. Das gilt auch für alle Reisen, die jetzt noch umgebucht werden.

Dem Bundesverband unabhängiger, selbstständiger Reisebüros (VUSR) reicht das nicht. Verbandschefin Marija Linnhoff fordert: "Im Interesse der Branche und der Reisenden muss FTI Klarheit schaffen, insbesondere über die tatsächliche Buchungsentwicklung im laufenden Jahr, denn diese ist mitentscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns. FTI ist nach dem Jahresabschluss 2022 hoch verschuldet."

Für Reisebüros und Kunden sei es gerade vor der wichtigen Verkaufssaison wichtig zu wissen, ob FTI ein solide finanzierter Partner ist und ob die Ertrags- und Verschuldungssituation im Einklang mit den zu erwartenden Buchungen steht.

Das sagt die FTI-Sprecherin

Konfrontiert mit den Sorgen der Reisebüro-Betreiber, sagte FTI-Sprecherin Angela Winter "Bild": "Nach dem guten Umsatzergebnis im zurückliegenden Geschäftsjahr 2022/23 von 4,1 Milliarden Euro und damit einem Umsatzwachstum von zehn Prozent Plus im Vergleich zum Vorjahr ist auch der Ausblick auf die kommende Saison erfreulich: Im Veranstalter-Geschäft verzeichnen wir für den Sommer bereits ein zweistelliges prozentuales Plus an Buchungen im Vergleich zum Vorjahr."

Verwendete Quellen
  • Bild: "Große Sorge um Reisereise FTI"
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