Sie sind hier: Home > Leben > Reisen > Reisen in der Corona-Krise >

Bahn: Verstoß gegen Maskenpflicht – darum droht kein Bußgeld

Bundespolizei soll einschreiten  

Keine Bußgelder für Maskenverweigerer bei der Bahn

25.07.2020, 12:03 Uhr | AFP

Bahn: Verstoß gegen Maskenpflicht – darum droht kein Bußgeld. Frau ohne Mundschutzmaske: Wer in den Zügen der Deutschen Bahn die Maskenpflicht verweigert, muss mit einem Einsatz der Bundespolizei rechnen. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Michael Weber)

Frau ohne Mundschutzmaske: Wer in den Zügen der Deutschen Bahn die Maskenpflicht verweigert, muss mit einem Einsatz der Bundespolizei rechnen. (Symbolbild) (Quelle: Michael Weber/imago images)

Mehrere Stunden mit der Maske im Zug sitzen? Bei einigen stößt dies auf große Ablehnung und Widerstand – trotz Maskenpflicht. Bei Verletzung dieser Regelung droht ihnen jedoch kein Bußgeld, sondern etwas anderes.

Die Deutsche Bahn will bei Verstößen gegen die Maskenpflicht an Bord ihrer Züge selbst keine Bußgelder verhängen. Das Unternehmen setze auf "Einsicht und die Kommunikation unserer Zugbegleiter mit jenen Fahrgästen, die keine Maske tragen", sagte Bahnchef Richard Lutz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Überzeugung und Appell an die Verantwortung stehen vor der Bestrafung", sagte er.

Bei Verweigerung schreitet die Bundespolizei ein

Sollten Fahrgäste sich dennoch weigern, im Zug wie vorgeschrieben Masken zu tragen, "holt die Bundespolizei im Fernverkehr uneinsichtige Fahrgäste am nächsten Bahnhof aus dem Zug", sagte Lutz. "Das ist bisher aber nur sehr selten vorgekommen."


Für den Konzern erwartet der Bahnchef bis zum Jahr 2024 weitere Corona-bedingte Umsatzausfälle in einer Höhe von acht bis zehn Milliarden Euro. "Diese Lücke wird durch unseren eigenen Sparbeitrag und Hilfen vom Bund gestopft", sagte Lutz. Bei den Beschäftigten seien keine Gehaltskürzungen geplant. Auch die "historisch einmalige Einstellungsoffensive" solle nicht abgebremst werden. Die Deutsche Bahn legt nächste Woche ihre Halbjahresbilanz vor.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal