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Leser berichten von Flugreise: "Dann wurden alle in zwei Busse gesteckt"

Leserberichte vom Reisen  

"Dann wurden alle Fluggäste in zwei Busse gesteckt"

05.08.2020, 18:22 Uhr
Leser berichten von Flugreise: "Dann wurden alle in zwei Busse gesteckt". Zubringerbus am Frankfurter Flughafen (Quelle: t-online.de-Leser Doug S.)

Zubringerbus am Frankfurter Flughafen: In den Bussen zum Flugzeug kann es mitunter ziemlich eng werden. (Quelle: t-online.de-Leser Doug S.)

Voller Flieger oder ganz viel Platz auf der Reise? Beides ist t-online.de-Lesern in letzter Zeit passiert. Doch wer aktuell unfreiwillig eng neben anderen steht, ärgert sich darüber oft sehr.

In der Ferienzeit sind wieder mehr Menschen über größere Distanzen unterwegs – einige nutzen dafür das Flugzeug. Es häufen sich dabei Klagen über Chaos und Gedränge während der Reise. Doch: Ist dieser Zustand die Regel oder handelt es sich dabei um vereinzelte Momentaufnahmen?

Wir haben Leser von t-online.de gefragt: Welche Erfahrungen haben Sie auf Ihrer aktuellen Flugreise gemacht? Die Berichte der Leser könnten kaum gegensätzlicher ausfallen. Sicher, wie sich die Reise gestalten wird, kann man sich im Voraus wohl nicht sein.

Abstands- und Hygieneregeln wurden nicht eingehalten

Leser Michael P. ist in der zweiten Junihälfte von Wien nach Stuttgart geflogen. Er nennt drei Punkte, die ihm besonders negativ aufgefallen sind: "Erstens: Diverse Mitreisende haben den Mund-Nase-Schutz unterhalb der Nase getragen. Zweitens: Trotz Bitten haben Reisende mit herablassenden Kommentaren die Korrektur verweigert. Drittens: Die Crew des Fluges hat sich in keiner Weise, selbst beim Einsteigen der Passagiere, darum bemüht, diese anzusprechen und auf Einhaltung der Vorschriften zu achten."

Im Zubringerbus wird es eng

Einige Leser haben das Problem der Fülle nicht unbedingt im Flieger als störend empfunden, sondern beklagen vielmehr dass sich an einzelnen Stellen Nadelöhre bilden können. Leser Max ist einer von ihnen: "Nach der Landung wird jede Reihe im Flugzeug einzeln raus begleitet, um dann in einen Bus mit circa 50 Leuten gedrängt und zum Ausgang gefahren zu werden!" Doug S. ist in den Urlaub nach Mallorca geflogen. Er hat eine ähnliche Situation erlebt. Seinem Eindruck nach "wurden im Flughafen die Abstandsregeln weitestgehend eingehalten. Aber dann wurden alle Fluggäste am Frankfurter Flughafen zusammen in zwei Busse gesteckt. Die Busse waren viel zu voll. Auch das Flugzeug war bis auf den letzten Platz belegt."

Gähnende Leere am Flughafen

t-online.de-Leserin Isabel hat sehr gute Erfahrungen auf ihrem Flug gemacht und berichtet ausführlich davon: "Ich bin nachmittags um halb fünf am Flughafen gewesen, um nach Pula in Kroatien zu fliegen. Es waren kaum Leute vor Ort. Die Hälfte der Geschäfte hatte geschlossen. Am Sicherheitscheck waren nur zwei Jungs und ich. Abstände konnten großzügig eingehalten werden. (...). 

So entspannt bin ich noch nie zum Gate geschlendert. Dort angekommen musste ich mich wundern, woher die vielen Leute kamen – mein Flieger war tatsächlich fast voll. Aber auch hier: die Menschen waren entspannter und geduldiger als früher. Manche hatten die Maske falsch auf: Die Nase guckte raus. Nur ein oder zwei Personen sind mir aufgefallen, die keinen Schutz auf hatten. Im Flieger jedoch saßen alle mit Mund-Nasen-Schutz auf ihrem Platz. In Pula kaum ein anderes Bild. Das Aussteigen stellte sich als sehr gesittet nach Reihen heraus und die Eingangshalle war kaum gefüllt.

Insgesamt habe ich zu keinem Zeitpunkt, auch nicht auf der Rückreise, das Gefühl gehabt, dass die Passagiere sich gegen die Regelungen gesträubt haben oder es zu Diskussionen kam. Jeder war glücklich, verreisen zu können. Ich habe meinen Urlaub sehr genossen, ohne dass die Coronamaßnahmen mich groß eingeschränkt haben. Wenn man bereit ist, die Maske für einige Stunden aufzusetzen, was meiner Meinung nach kein lebenseinschränkender Akt ist und man versteht, dass man so andere und sich schützt, dann ist eine Reise gut von den Flughäfen und Fluggesellschaften organisiert."

Verwendete Quellen:
  • E-Mail-Zuschriften von t-online.de-Lesern

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