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Verluste der Reisebranche wegen Corona: Keine Buchungen vor Pfingsten erwartet

Neue Studie  

Ab wann der Reisebeginn wieder erwartet wird

28.01.2021, 11:56 Uhr | dpa

Verluste der Reisebranche wegen Corona: Keine Buchungen vor Pfingsten erwartet. Verluste durch Corona: Mit Buchungen für die Osterferien Ende März/Anfang April hielten sich die Menschen zurück. (Quelle: imago images/Eibner Europa)

Verluste durch Corona: Mit Buchungen für die Osterferien Ende März/Anfang April hielten sich die Menschen zurück. (Quelle: Eibner Europa/imago images)

Die Corona-Krise hat die Reisebranche weiter fest im Griff. Aktuelle Daten zeigen: Der Umsatz der Wintersaison rutscht zunehmend ins Minus – doch die Deutschen blicken optimistisch in den Sommer. 

Das Geschäft mit Pauschalreisen im Winter ist wegen der Lockdowns in vielen Ländern praktisch verloren. Der Umsatz mit Vorausbuchungen für die diesjährige Sommersaison lag Ende Dezember zusammengerechnet um 68 Prozent unter dem noch von der Corona-Pandemie unbeeinflussten Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Auswertung von Travel Data + Analytics (TDA) hervor.

Nachfrage für Urlaub steigt erst ab Pfingsten

Mit Buchungen für die Osterferien Ende März/Anfang April hielten sich die Menschen den Angaben zufolge zurück. Nur wenige glaubten im Dezember, dass Reisen zu diesem Zeitpunkt wieder möglich sein werden, erklärt das Analysehaus. Erst für die Zeit ab Pfingsten steigt die Nachfrage in Reisebüros und bei klassischen Online-Reiseportalen. Gebucht wurden vor allem Sommerurlaube in der Ferienzeit Juli und August 2021. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala standen Griechenland und die Kanaren.

Werden die bis Ende Dezember 2019 gebuchten Sommerreisen berücksichtigt, die im Laufe des vergangenen Jahres Corona-bedingt abgesagt werden mussten, weist das aktuelle Geschäft ein Umsatzplus von 25 Prozent aus. Umbuchungen aus dem Vorjahr sind dabei enthalten.

Sinkender Umsatz wird erwartet

Der Umsatz für die laufende Wintersaison von November bis April brach einschließlich der Stornierungen um 86 Prozent ein. Das Minus werde sich in den kommenden Monaten weiter vergrößern, da Urlaubsreisen während des Lockdowns kaum stattfinden, erläutert das Analysehaus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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