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Reisen trotz Corona: Wo der Urlaub in Deutschland boomt

Reisen trotz Corona  

Wo der Urlaub in Deutschland boomt

07.04.2021, 12:43 Uhr | dpa, t-online

Reisen trotz Corona: Wo der Urlaub in Deutschland boomt. Reisen in der Corona-Krise: Viele Menschen entschieden sich im vergangenen Jahr für einen Urlaub im Inland. (Quelle: Getty Images/South_agency)

Reisen in der Corona-Krise: Viele Menschen entschieden sich im vergangenen Jahr für einen Urlaub im Inland. (Quelle: South_agency/Getty Images)

In der Corona-Krise entscheiden sich viele gegen das Reisen ins Ausland. Eine Reiseform konnte hierzulande im Sommer 2020 ein Plus erzielen. Wo wurde es voll?

Erholung trotz Pandemie: Das bedeutete für viele Menschen im vergangenen Jahr Urlaub auf einem inländischen Campingplatz oder in der Ferienwohnung. Die entsprechenden Anbieter konnten so zumindest im Sommerhalbjahr mehr Gäste begrüßen als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet. Demnach wurden von Mai bis Oktober 2020 rund 31 Millionen Übernachtungsgäste aus dem Inland registriert. Das ist ein Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Camping-Trend im Sommer

Obwohl vor allem die Gäste aus dem Ausland wegen der Pandemie nicht anreisen konnten, zählten die Campingplätze im Sommer 6,1 Prozent mehr Übernachtungen. Auf das ganze Jahr gesehen gab es dann aber doch ein Minus von fünf Prozent im Vergleich zu 2019. Vor allem im Frühjahr und zum Jahresende hatte es Lockdowns mit Beherbergungsverboten gegeben.

Wie aus den Zahlen hervorgeht, spiegelt sich der Trend auch bei den Pkw-Neuzulassungen wider. Wohnmobile verzeichneten ein Plus von 41,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2019.


Leichter Zuwachs bei Ferienwohnungen

Auch Ferienwohnungen wurden verstärkt von Menschen aus Deutschland genutzt, während Gäste aus dem Ausland im großen Maße ausblieben. Im Sommer ergab sich so ein ganz leichter Zuwachs bei den Übernachtungen von 0,9 Prozent, während es im Gesamtjahr 13,7 Prozent weniger Übernachtungen in Ferienwohnungen gab als im Jahr 2019.

Das war im Vergleich zum gesamten Beherbergungsgewerbe einschließlich der Hotels noch glimpflich, denn branchenweit betrug der jahresbezogene Rückgang sogar 39 Prozent.

Verwendete Quellen:

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