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USA: Lebenslanges Kreuzfahrtverbot – wegen Gummibärchen


Lebenslanges Kreuzfahrtverbot – wegen Spezial-Gummibärchen

Von t-online, wan

Aktualisiert am 18.11.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0305743250Vergrößern des BildesEin Schiff der Carnival Cooperation (Symbolbild): Eine Tochterfirma bannte jetzt eine Passagierin auf Lebenszeit. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)
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Eine 42-Jährige wollte mit ihrer Familie eine Kreuzfahrt unternehmen. Doch ein paar Süßigkeiten vermasselten die Reise.

Naschwerk auf ein Kreuzfahrtschiff mitzunehmen, sollte kein Problem sein. Doch eine Packung besonderer Gummibärchen brachte einer Frau jetzt massive Probleme ein. Melinda Van Veldhuizen hatte die Süßigkeiten in einer Drogerie in Texas gekauft. Allerdings waren die Bärchen nicht nur süß, sondern hatten auch den Stoff CBD (Cannabidiol) in sich. Dieser wird aus Cannabis gewonnen.

Als die Texanerin im Hafen von Miami ein Schiff der Carnival Cruise Line betreten wollte, wurde wie üblich das Gepäck untersucht. Als auf dem Bildschirm ein Nagelknipser aufleuchtete, baten – so berichten US-Medien – die Sicherheitsleute, den Koffer zu öffnen. Und da entdeckten sie die Cannabis-Gummibärchen.

Statt es sich in ihrer Kajüte gemütlich zu machen, musste die Passagierin im Terminal warten. Dann verkündete man die Entscheidung: Zutritt zum Schiff verboten – und zwar lebenslang.

CBD-Produkte nicht in allen Staaten erlaubt

"Diese Entscheidung basiert auf ihren Handlungen vor der Kreuzfahrt, die einen Verstoß gegen die Schiffsregeln darstellten, die Sicherheit und/oder das andere Vergnügen auf dem Schiff beeinträchtigten und Carnival Schaden zufügten", schreibt Carnival Horizon-Kapitän Rocco Lubrano in einem Brief an die Washington Post.

Der Hintergrund: CBD-Produkte sind in einigen Staaten der USA und angefahrenen Ländern erlaubt, in anderen nicht, selbst wenn sie für medizinische Zwecke verwendet werden. Deshalb seien sie auf den Kreuzfahrtschiffen verboten, hieß es von Seiten der Schifffahrtsgesellschaft.

Die 42-Jährige soll dennoch die Kosten für die Reise, die sie nicht antreten konnte, bezahlen – auch für ihren Mann und die beiden Söhne. Das möchte sie nicht hinnehmen. Zwar habe man ihr angeboten, das Ticket für ihre Reise (etwa 1.500 Euro) zu erstatten, das reicht ihr aber nicht.

Ihr Anwalt Daren Stabinski sagte, sein Büro habe das Unternehmen kontaktiert. Van Veldhuizen werde aber eine Klage einreichen, wenn nicht "angemessen" darauf reagiert werde. Eigentlich habe sie ihren Hochzeits-Jahrestag auf dem Schiff feiern wollen, so cie "Washington Post". Sie habe bislang mehr als zwölf Kreuzfahrten mit der Firma unternommen.

Verwendete Quellen
  • washingtonpost.com: "Carnival gives woman lifetime cruise ban for packing CBD gummies" (englisch)
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