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Tesla: US-Behörde untersucht erneute Lenkungsprobleme bei Model 3 und Y


Model 3 und Y
Tesla: US-Behörde untersucht erneute Lenkungsprobleme

Von t-online, mab

02.08.2023Lesedauer: 2 Min.
Tesla Model 3: Auch das Einstiegsmodell wird zurückgerufen.Vergrößern des BildesTesla Model 3: Immer wieder klagen Kunden über Probleme und Mängel. (Quelle: Tesla)
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Erneute Probleme bei Tesla: Diesmal geht es um die Lenkung. Eine US-Behörde untersucht die Vorfälle. Hunderttausende Autos könnten betroffen sein.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat erneut eine Untersuchung eingeleitet, nachdem sie Hinweise auf Lenkungsprobleme bei Tesla erhalten hat.

Betroffen sind die Modelle 3 und Y des Modelljahres 2023. Nach Angaben der NHTSA liegen insgesamt zwölf Beschwerden von Tesla-Fahrern vor. In fünf Fällen habe sich das Auto nicht steuern lassen, in sieben Fällen sei die Servolenkung ausgefallen. Einmal kam es dabei zum Unfall.

Bereits im vergangenen Jahr gab es Probleme mit der Lenkung bei den Tesla-Modellen S und X. Dabei konnte die Servolenkung plötzlich ausfallen. Nach Angaben von Tesla waren damals 314 Autos betroffen. Ein Firmware-Update sollte die Probleme beheben.

Mangel könnte 280.000 Autos betreffen

Eine vorläufige Untersuchung soll nun zunächst das Ausmaß, die Häufigkeit und den Schweregrad dieser Mängel genauer bestimmen. Dann wird sich zeigen, ob es zum Rückruf kommt. Unter Umständen sind insgesamt rund 280.000 Autos betroffen.

Es wäre nicht der erste Rückruf für Tesla in diesem Jahr. An mehr als 300.000 Autos in den USA gab es unter anderem Airbag-Probleme, auch in Deutschland gab es bereits drei Aktionen (Softwarefehler, Lenkungsprobleme, automatisches Spurwechseln). Im Jahr 2022 überwachte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sieben weitere Aktionen. In China sollte der Hersteller sogar 1,1 Millionen Autos zurückrufen.

Hohe Mängelquote bei der TÜV-Prüfung

Qualitätsprobleme am Tesla Model 3 bestätigt auch der TÜV: Demnach fallen 8,9 Prozent der geprüften Autos bereits bei der ersten Hauptuntersuchung (HU) durch die Prüfung. Nur vier Autos sind laut TÜV schlechter als der Tesla. Neben Macken der Beleuchtung (Defekte an Abblendlicht und Nebelscheinwerfern) stellen die Prüfer sehr häufig Mängel an den Bremsscheiben und an den Achsaufhängungen fest. Dieses Problem haben allerdings viele Elektroautos, da sie wegen ihrer Batterie meist deutlich schwerer sind als Verbrennermodelle und dadurch die Achsen stark strapazieren.

Verwendete Quellen
  • heise.de: "Elektroautos: US-Behörde geht Beschwerden über nicht lenkbare Tesla nach"
  • kba-online.de: Rückrufdatenbank
  • tuev-verband.de: "E-Autos mit durchwachsenen Ergebnissen bei der Hauptuntersuchung"
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