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So entsteht der Stau aus dem Nichts


Stau-Ursache
So entsteht der Stau aus dem Nichts

fk (CF)

27.11.2013Lesedauer: 2 Min.
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Zu dichtes Auffahren erhöht die Gefahr eines Staus aus dem Nichts.Vergrößern des Bildes
Zu dichtes Auffahren erhöht die Gefahr eines Staus aus dem Nichts. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Nicht selten scheint ein Stau aus dem Nichts entstanden zu sein, sodass Sie sich fragen, weshalb der Straßenverkehr ohne ersichtlichen Grund vollständig zum Erliegen kam. Wissenschaftler haben sich mit diesem Phänomen auseinandergesetzt und haben dabei Erstaunliches herausgefunden. Wie der plötzliche Stau entstehen kann, erfahren Sie im folgenden Überblick.

Stau aus dem Nichts: Plötzlich ist er da

Gerade war der Verkehr noch flüssig und auf einmal, wie aus dem Nichts, bleibt der voranfahrende Verkehr stehen. Eine Ursache, warum der Straßenverkehr zum Erliegen kam, ist nicht auszumachen. Denn nicht immer sind Baustelle oder Unfall Anlass für einen Stau. In einer Studie wurden Probanden beauftragt, eine bestimmte Strecke immer wieder im Kreis zu fahren und dabei das Tempo auf 30 km/h zu beschränken. Die Testpersonen lösten auf der jeweiligen Versuchsstrecke den unliebsamen Verkehrsstopp aus.

Das daraus resultierende Forschungsergebnis: Auf einen Auslöser folgt eine Aneinanderreihung, die für die Stauentstehung verantwortlich ist. Selbst wenn ein Fahrzeug „nur“ langsam fährt, wird dies mit gesteigerter Intensität in den nachfolgenden Verkehr übertragen. Es ist also lediglich eine Frage der Zeit, bis der Nachfolgeverkehr stoppt, während es vorne womöglich schon lange flüssig weitergeht.

Stau aus dem Nichts kaum verhinderbar

Der Verkehrsstopp, der scheinbar aus dem Nichts entsteht, ist ein Phänomen, das wahrscheinlich niemals aus dem Verkehr auszuschließen sein wird. Grund für die Übertragung und sogar das intensivierte Übertragen auf den Folgeverkehr ist auch die Reaktionszeit, die jeder Mensch benötigt, um sein Verhalten steuern zu können.

Pro Fahrzeugführer kommt neben dem eigentlichen Anlass, der sich auf den Straßenverkehr auswirkt, noch die individuelle Reaktionszeit, die etwa eine Sekunde dauert. Diese addiert sich durch sämtliche Fahrzeughalter des nachfolgenden Verkehrs, und gerade wenn alle Verkehrsteilnehmer zu dicht auffahren, sind gefährliche Auffahrunfälle die Folge.

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