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Plastik-Einwegprodukte: EU-Parlament beschließt Verbot ab 2021


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EU-Parlament beschließt Verbot von Einweg-Plastik

Von t-online, dpa, sah

Aktualisiert am 27.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Plastikbesteck: Von dem Plastikverbot verspricht sich die EU-Kommission große Umweltvorteile.
Plastikbesteck: Von dem Plastikverbot verspricht sich die EU-Kommission große Umweltvorteile. (Quelle: fotografiche/getty-images-bilder)
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Einmalprodukte aus Kunststoff sollen bald nicht mehr erhältlich sein: Das Europaparlament hat ein EU-weites Verbot beschlossen. Welche Produkte aus den Geschäften verschwinden werden.

Das EU-Parlament hat heute ein Verbot von Einweg-Plastikprodukten beschlossen. Viele Wegwerfartikel aus Plastik landen in der Umwelt statt im Müll und belasten vor allem die Weltmeere drastisch – denn mehr als 80 Prozent des Abfalls in den Meeren sind Plastikteile. Das soll mit dem Verbot besser werden.


Plastik vermeiden: Diese Tipps sind einfach umzusetzen

Zahnbürsten aus Bambus sind biologisch abbaubar. Ihre Borsten sind oft aus Nylon, das ebenfalls umweltfreundlicher als Plastik ist.
Brot und Brötchen können Käufer beim Bäcker auch in mitgebrachte Stoffbeutel oder Leinensäckchen füllen lassen. Die können übrigens auch genutzt werden, um im Supermarkt Obst und Gemüse zu verpacken.
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Diese Produkte sind von dem Plastikverbot betroffen

Die Europäische Union will nur Gegenstände verbieten, für die es bereits bessere Alternativen gibt. Dazu zählen:

  • Plastikteller
  • Plastikbesteck (Messer, Gabeln, Löffel)
  • Getränkerührstäbchen
  • Strohhalme
  • Luftballonstäbchen
  • Wattestäbchen
  • Behälter und Becher aus aufgeschäumtem Polystyrol (halten Heißes warm)
  • alle Produkte aus oxo-abbaubarem Kunststoff (zum Beispiel dünne Plastikbeutel), weil der Stoff in Mikroplastik zerfällt

Weitere Maßnahmen der EU

Außerdem sollen eine Reihe von Einmalprodukten mit Kunststoffgehalt einen Hinweis für eine geeignete Entsorgung erhalten, um auch Verbraucher in die Pflicht zu nehmen und auf die negativen Umweltauswirkungen hinzuweisen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Feuchttücher
  • Hygieneeinlagen
  • Luftballons

Zudem sollen Produkte zurückgedrängt werden, für die es keinen guten Ersatz gibt. Darunter:

  • Plastikbehälter für Fastfood
  • Plastikbecher samt Deckel

Verpflichtungen für Hersteller

Ab 2024 soll es weitere Auflagen für Plastikflaschen geben: Getränkebehälter aus Kunststoff dürfen dann nur vertrieben werden, wenn die Verschlüsse und Deckel am Behälter befestigt sind.

Die Neuregelung schreibt außerdem vor, dass bis 2029 mindestens neun von zehn Plastikflaschen getrennt gesammelt und recycelt werden müssen. Zudem wird festgelegt, dass neu verkaufte Plastikflaschen bis 2025 zu mindestens 25 Prozent aus recyceltem Material bestehen müssen.

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Auch sollen die Hersteller von Kunststoffprodukten sich an den Kosten für die Säuberung der Umwelt beteiligen. Dazu zählen Hersteller von:

  • Getränkeflaschen und -bechern
  • Folienverpackungen für Lebensmittel wie zum Beispiel Chips- und Süßigkeitentüten
  • Tabakerzeugnissen mit Filtern, denn Zigarettenstummel enthalten ebenfalls Kunststoff

Wann soll das Verbot umgesetzt werden?

Änderungen sollen voraussichtlich in zwei Jahren in Kraft treten. 2021 könnte es dann in Europa ganz normal sein, dass viele Einwegprodukte nicht mehr erhältlich sind.

Auf diese Vorschriften hatten sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten vorab geeinigt. Der Rat der Mitgliedsländer muss die Vorlage nun noch formal absegnen, was in Kürze geschehen dürfte. Die Mitgliedstaaten haben anschließend zwei Jahre Zeit, um die neuen Vorschriften in nationales Recht umzusetzen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Entwurf einer EU-Richtlinie zum Plastikverbot (engl.)
  • Eigene Recherchen
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