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EU will Gas und Atomkraft als klimafreundlich einstufen

Von dpa
Aktualisiert am 01.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Deutschland sieht die Stromerzeugung aus Gas als notwendige ├ťbergangstechnologie hin zur Klimaneutralit├Ąt.
Deutschland sieht die Stromerzeugung aus Gas als notwendige ├ťbergangstechnologie hin zur Klimaneutralit├Ąt. (Quelle: Stefan Puchner/dpa)
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Unter bestimmten Voraussetzungen k├Ânnte Atomkraft in Europa zuk├╝nftig als gr├╝ne Energie gelten. Die EU-Mitgliedsstaaten m├╝ssen sich nun zu dem Entwurf positionieren.

Die EU-Kommission will Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke unter bestimmten Bedingungen als klimafreundlich einstufen. Das geht aus einem Entwurf f├╝r einen Rechtsakt der Br├╝sseler Beh├Ârde hervor, der kurz nach dem Versand an die EU-Mitgliedstaaten ├Âffentlich wurde.

Strenge Auflagen

Investitionen in neue AKW sollen demnach dann als gr├╝n klassifiziert werden k├Ânnen, wenn die Anlagen neusten technischen Standards entsprechen und wenn ein konkreter Plan f├╝r den Betrieb einer Entsorgungsanlage f├╝r hoch radioaktive Abf├Ąlle ab sp├Ątestens 2050 vorgelegt wird. Zudem ist als eine weitere Bedingung vorgesehen, dass die neuen kerntechnischen Anlagen bis 2045 eine Baugenehmigung erhalten, wie aus dem der dpa vorliegenden Text hervorgeht.

Investitionen in neue Gaskraftwerke sollen ├╝bergangsweise unter strengen Voraussetzungen ebenfalls als gr├╝n eingestuft werden k├Ânnen. Dabei soll zum Beispiel relevant sein, wie viel Treibhausgase ausgesto├čen werden. F├╝r Anlagen, die nach dem 31. Dezember 2030 genehmigt werden, w├Ąren dem Vorschlag zufolge nur noch bis zu 100 Gramm sogenannte COÔéé-├äquivalente pro Kilowattstunde Energie erlaubt ÔÇô gerechnet auf den Lebenszyklus.

Streit zwischen EU-Staaten

Die Einstufung von Wirtschaftst├Ątigkeiten durch die EU-Kommission soll Anleger in die Lage versetzen, ihre Investitionen auf nachhaltigere Technologien und Unternehmen umzustellen und so wesentlich zur Klimaneutralit├Ąt Europas bis 2050 beitragen. Ob Gas und Atomkraft als Teil der sogenannten Taxonomie als klimafreundlich gelten sollten, ist unter den EU-Staaten jedoch stark umstritten.

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So ist zum Beispiel Deutschland gegen eine Aufnahme von Kernkraft, sieht allerdings die Stromerzeugung aus Gas als notwendige ├ťbergangstechnologie hin zur Klimaneutralit├Ąt. F├╝r L├Ąnder wie Frankreich ist hingegen die Atomkraft eine Schl├╝sseltechnologie f├╝r eine COÔéé-freie Wirtschaft.

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Die EU-Mitgliedstaaten haben nun bis zum 12. Januar Zeit, den am sp├Ąten Freitagabend von der EU-Kommission verschickten Entwurf des Rechtsaktes zu kommentieren. Eine Umsetzung kann nur verhindert werden, wenn sich eine qualifizierte Mehrheit der Mitgliedstaaten dagegen ausspricht. Demnach m├╝ssten sich mindestens 15 EU-L├Ąnder zusammenschlie├čen, die mindestens 65 Prozent der Gesamtbev├Âlkerung der EU vertreten.

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