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Wetter: Lawinengefahr in den Alpen gesunken

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Wetter  

Lawinengefahr in den Alpen gesunken

24.01.2018, 18:58 Uhr | dpa

Wetter: Lawinengefahr in den Alpen gesunken. Nach heftigem Schneefall geht eine Lawine bei Gurtnellen im Kanton Uri ab.

Nach heftigem Schneefall geht eine Lawine bei Gurtnellen im Kanton Uri ab. Foto: Urs Flueeler. (Quelle: dpa)

Davos/Zermatt/St. Anton (dpa) - Der vier Tage eingeschneite Schweizer Wintersportort Zermatt ist wieder per Bahn zu erreichen.

Ab 17.00 Uhr fuhren am Mittwoch Züge im Pendeltakt, um möglichst viele Urlauber aus dem Ort hinaus und anreisende Gäste hineinzubringen, wie die Matterhorn-Gotthard-Bahn mitteilte. Die Züge, die jeweils 250 Menschen transportieren können, sollten bis 01.00 Uhr in der Nacht verkehren. Die Lawinengefahr war mit der Wetterbesserung am Mittwoch um Zermatt und in anderen Alpenregionen weiter gesunken.

Während der Sperrung der Bahnstrecke ließen sich 812 Menschen mit dem Hubschrauber aus Zermatt ausfliegen, 500 neue Gäste und Bewohner erreichten den Ort auf dem Luftweg. Gleichzeitig wurden an den Hängen künstlich zahlreiche Lawinen ausgelöst, die die Trasse teilweise meterhoch verschütteten. Die Räumung war am Mittwoch abgeschlossen. Der Zug verkehrt auf etwa fünf Kilometern zwischen dem autofreien Zermatt und Täsch. Von dort aus geht es bis auf weiteres mit dem Bus ins Tal nach Visp weiter. Wer mit dem Auto bis nach Täsch gereist war, konnte die Straße benutzen.

Für die Schweiz galt am Mittwoch Lawinenwarnstufe 3 von 5, wie das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut (SLF) in Davos angab. Zwei Tage zuvor war die Lage mit Stufe 5 und anhaltenden massivem Schneefall deutlich prekärer gewesen. Völlige Entwarnung gab es nicht: "Lawinen können durch Personen in oberflächennahen Schichten ausgelöst werden. Dies vor allem an eher schneearmen Stellen", hieß es beim SLF.

Auch in Tirol (Österreich) wurde die Lawinengefahr von "groß" auf "erheblich" herabgestuft. Die Schneedecke verfestige sich weiter, so dass kaum mehr mit größeren Abgängen zu rechnen sei, hieß es. Allerdings ereigneten sich bei dieser Warnstufe erfahrungsgemäß besonders viele Unglücke, weil Skifahrer unvorsichtig würden und trotz aller Warnungen die Piste verließen. In dem zeitweise eingeschneiten St. Anton war die Lage normalisiert.

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