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Geschichte: Microsoft-Mitgründer findet Wrack der USS Lexington

Geschichte  

Microsoft-Mitgründer findet Wrack der USS Lexington

06.03.2018, 22:30 Uhr | dpa

Geschichte: Microsoft-Mitgründer findet Wrack der USS Lexington. Die Besatzung der USS Lexington verlässt den Flugzeugträger nach dessen Zerstörung im Kampf im Korallenmeer im Mai 1942.

Die Besatzung der USS Lexington verlässt den Flugzeugträger nach dessen Zerstörung im Kampf im Korallenmeer im Mai 1942. Foto: Uncredited/U.S. NAVY/AP. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Eine von Microsoft-Mitgründer Paul Allen (65) geführte Expedition hat rund 800 Kilometer vor der australischen Küste das Wrack des Flugzeugträgers USS Lexington gefunden.

Wie Allen und sein Team am Montag auf dessen Website und auf Twitter mitteilten, entdeckten sie das Wrack des einst von japanischen Bomben und Torpedos schwer beschädigten Schiffs am Sonntag in über 3000 Meter Tiefe auf dem Boden des Korallenmeers. Das Pazifik-Kommando der US-Streitkräfte bestätigte den Fund und gratulierte Allen und seinem Team.

Die USS Lexington wurde während des Kampfs im Korallenmeer im Mai 1942 versenkt. Expeditionsmanager Robert Kraft zufolge hatte der Suchtrupp bereits seit über einem halben Jahr die Ortung des Schiffswracks geplant. "Die USS Lexington stand auf unserer Prioritätenliste ganz oben, da sie eines der größten Schiffe ist, die während des Zweiten Weltkriegs gesunken sind", sagte Kraft.

Im Kampf im Korallenmeer hielten mehrere US-Flugzeugträger die japanische Flotte davon ab, weiter auf Neuguinea und Australien vorzurücken. Dabei konnten die USA zwar ein weiteres Vordringen Japans verhindern, verloren aber die USS Lexington mit 216 Mann an Bord. Millionär Allen teilte mit, es sei ihm eine Ehre, den mutigen Männern an Bord der Lexington Tribut zollen zu können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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