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Kreml-Sprecher nennt Weinstein-Opfer "Prostituierte"

Von afp
30.03.2018Lesedauer: 1 Min.
Dmitri Peskow: Der Kreml-Sprecher bezeichnet die mutmaßlichen Opfer im Weinstein-Fall als "Prostituierte".
Dmitri Peskow: Der Kreml-Sprecher bezeichnet die mutmaßlichen Opfer im Weinstein-Fall als "Prostituierte". (Quelle: Maxim Shemetov/dpa-bilder)
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Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die mutmaßlichen Missbrauchsopfer im Fall Harvey Weinstein als "Prostituierte" tituliert. Dem Hollywood-Produzenten wird vorgeworfen, mehr als hundert Frauen sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt zu haben.

Als "Prostituierte" hat Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Frauen bezeichnet, die Missbrauchsvorwürfe gegen Hollywood-Produzent Harvey Weinstein erhoben haben. "Vielleicht ist er ein Schuft, aber keine von ihnen ist zur Polizei gegangen. Nein, sie wollten zehn Millionen Dollar verdienen", sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Angaben des Radiosenders Moskauer Echo vor Studenten.

"Wie nennt man eine Frau, die für zehn Millionen Dollar mit einem Mann geschlafen hat? Eine Prostituierte", sagte Peskow. Die Schauspielerinnen seien Stars geworden und hätten viel getan, "das nicht mit dem Konzept von Ehre und Würde vereinbar ist".

Weitere Debatten über sexuelle Gewalt

Gegen Weinstein waren im Oktober erste Missbrauchsvorwürfe laut geworden. Inzwischen werfen mehr als hundert Frauen, darunter zahlreiche Stars, ihm vor, sie sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt zu haben. Weinstein wurde von seiner Produktionsfirma gefeuert, das Unternehmen hat inzwischen Konkurs angemeldet. Weinstein beteuert, keine sexuelle Gewalt gegen Frauen angewandt zu haben.

Der Fall Weinstein entfachte in einer Reihe weiterer Länder Debatten über sexuelle Gewalt oder sexuelle Belästigung. In Russland sorgte zuletzt der Fall des Abgeordneten Leonid Sluzki für Aufsehen.

Mehrere Journalistinnen haben dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses der Duma vorgeworfen, schlüpfrige Bemerkungen gemacht oder sie begrapscht zu haben. Die Ethikkommission des Parlaments kam aber vergangene Woche zu dem Schluss, dass Sluzki die Benimmregeln nicht verletzt habe. Einflussreiche Medien zogen aus Protest darüber ihre Journalisten aus der Duma ab.

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