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Kriminalität: Polizei verhört Nowitschok-Opfer im Krankenhaus

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Kriminalität  

Polizei verhört Nowitschok-Opfer im Krankenhaus

11.07.2018, 12:57 Uhr | dpa

Kriminalität: Polizei verhört Nowitschok-Opfer im Krankenhaus. Die Polizei hatte sechs Areale in Amesbury und im 13 Kilometer entfernten Salisbury abgesperrt, in denen sich das vergiftete Paar kurz vor den ersten Symptomen aufhielt.

Die Polizei hatte sechs Areale in Amesbury und im 13 Kilometer entfernten Salisbury abgesperrt, in denen sich das vergiftete Paar kurz vor den ersten Symptomen aufhielt. Foto: Matt Dunham/AP. (Quelle: dpa)

London/Salisbury (dpa) - Die britische Polizei versucht weiter herauszufinden, wie ein Pärchen in Südengland mit dem Kampfstoff Nowitschok in Kontakt kam. Die 44 Jahre alte Frau war am Sonntag gestorben, der Mann liegt im Krankenhaus.

Polizisten hätten kurz mit dem vergifteten Briten sprechen können, teilte Scotland Yard am Mittwoch mit. Der 45-Jährige ist erst seit Dienstag wieder bei Bewusstsein. Am Mittwoch teilten die Ärzte mit, er sei nicht mehr in kritischem Zustand und habe sich über Nacht weiter erholt. In den nächsten Tagen solle es in enger Absprache mit den Ärzten weitere Gespräche geben, erklärte die Polizei.

Das britische Pärchen war Ende Juni mit Vergiftungserscheinungen in Amesbury gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden einen Behälter mit dem Nervengift berührt haben müssen. Die Dosis des Kampfstoffes sei sehr hoch gewesen. Untersucht wird, ob es Verbindungen zum Fall Skripal gibt. Unweit von Amesbury, in Salisbury, waren der russische Ex-Spion Sergej Skripal (67) und seine Tochter Julia (33) im März infolge eines Anschlags ebenfalls mit dem Nervengift in Kontakt gekommen.

Scotland Yards Anti-Terror Spezialist Neil Basu erklärte, es sei weiterhin nicht sicher, dass die beiden Fälle miteinander zu tun hätten. Alles andere sei aber angesichts des seltenen Gifts wenig plausibel. So lange man nicht wisse, wie die beiden Briten mit dem Kampfstoff in Berührung kamen, könne er leider auch nicht versprechen, dass die Gegend nun absolut sicher sei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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