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Nach Gewalteskalation: Israel öffnet Grenzübergänge zum Gazastreifen

Nach Gewalteskalation  

Israel öffnet Grenzübergänge zum Gazastreifen

12.05.2019, 10:23 Uhr | dpa

Nach Gewalteskalation: Israel öffnet Grenzübergänge zum Gazastreifen. Israelische Soldaten vor einem zerstörten Auto am Grenzübergang Erez.

Israelische Soldaten vor einem zerstörten Auto am Grenzübergang Erez. Foto: Ilia Yefimovich. (Quelle: dpa)

Tel Aviv (dpa) - Eine Woche nach der heftigsten Eskalation der Gewalt seit fünf Jahren hat Israel die Grenzübergänge zum Gazastreifen wieder geöffnet.

Der Grenzübergang Erez und der Warenübergang Kerem Schalom seien wieder offen, berichtete das israelische Fernsehen. Die zuständige Cogat-Behörde hatte den Schritt am Samstagabend angekündigt. Den Erez-Übergang können Ausländer und Palästinenser mit Sondergenehmigungen passieren, etwa Patienten, die medizinische Behandlung brauchen.

Die Übergänge waren vor einer Woche wegen einer Eskalation der Gewalt geschlossen worden, bei der vier Israelis und 25 Palästinenser getötet worden waren. Militante Palästinenser hatten rund 700 Raketen auf Israel abgefeuert, Israels Armee griff daraufhin Ziele im Gazastreifen an.

Seit Montag halten sich beide Seiten weitgehend an eine Waffenruhe, die unter anderem mit ägyptischer Hilfe ausgehandelt worden war. Katar hat Millionenhilfen für die Palästinenser zugesagt.

Am Freitag hatte Israel bereits die Fischereizone, die während der Eskalation ebenfalls eingeschränkt worden war, auf bis zu 22 Kilometer vor der Küste von Gaza ausgeweitet.

Bei neuen Protesten gegen die seit mehr als einem Jahrzehnt herrschende Blockade des Gazastreifens war am Freitag ein Palästinenser getötet worden. Die im Gazastreifen herrschende Hamas fordert eine Aufhebung der Blockade, die Israel und Ägypten mit Sicherheitserwägungen rechtfertigen. Die Hamas wird von den USA, Israel und EU als Terrororganisation eingestuft und spricht Israel das Existenzrecht ab.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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