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Unbestätigte Medienberichte: Ermittlungen nach "Ibiza-Video" auch gegen SPÖ und ÖVP

Unbestätigte Medienberichte  

Ermittlungen nach "Ibiza-Video" auch gegen SPÖ und ÖVP

09.07.2019, 19:46 Uhr | dpa

Unbestätigte Medienberichte: Ermittlungen nach "Ibiza-Video" auch gegen SPÖ und ÖVP. Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Foto: Hans Klaus Techt/APA/Archiv. (Quelle: dpa)

Wien (dpa) - Die österreichische Staatsanwaltschaft ermittelt nach offiziell unbestätigten Medienberichten im Zusammenhang mit dem "Ibiza-Video" gegen mehrere Parteien und Unternehmen.

Demnach will die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Wien herausfinden, ob neben der FPÖ auch die konservative ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ über getarnte Vereine Geld erhalten haben. Dies besagt eine "Ermittlungsanordnung", die der Wochenzeitung Falter zugespielt wurde und von "Süddeutscher Zeitung" und "Spiegel" eingesehen werden konnte.

Die WKStA kommentierte die Berichte am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht. Bei dem gesamten Ermittlungsakt handele es sich um eine Verschlusssache.

Das "Ibiza-Video" war am 17. Mai von "Spiegel" und "Süddeutscher Zeitung" veröffentlicht worden und hatte zum Ende der rechtskonservativen Regierung von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz geführt.

In dem Video spricht Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte unter anderem über verdeckte Parteispenden. Dabei behauptet Strache auch, dass einige wichtige Unternehmen über verdeckte Vereine heimlich große Summen an Parteien gespendet hätten. Die Unternehmen dementierten das, auch Strache sagte nach der Veröffentlichung des Videos, dass er damit nur habe prahlen wollen.

Laut den neuen Medienberichten ermittelt die WKStA aber nun auch gegen unbekannte Verantwortliche von drei Firmen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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