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Bolivien vor Stichwahl zwischen Morales und Mesa

Von dpa
Aktualisiert am 21.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Boloiviens PrÀsident Evo Morales kann sich seiner Wiederwahl nicht sicher sein.
Boloiviens PrÀsident Evo Morales kann sich seiner Wiederwahl nicht sicher sein. (Quelle: Jorge Saenz/AP/dpa./dpa)
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La Paz (dpa) - In Bolivien wird es nach ersten Ergebnissen der PrĂ€sidentenwahl zu einer Stichwahl zwischen dem linken Staatschef Evo Morales und dem gemĂ€ĂŸigt konservativen Bewerber Carlos Mesa kommen.

Nach einer vorlĂ€ufigen AuszĂ€hlung von 84 Prozent der Stimmen erreichte Morales am Sonntag 45,3 Prozent der Stimmen, gegen 38,2 Prozent fĂŒr Mesa.

Die offizielle AuszĂ€hlung deutete am Montag klar darauf hin, dass keiner der beiden Spitzenkandidaten die notwendige Mehrheit erreichte, um sich in der ersten Wahlrunde durchzusetzen. Nach der endgĂŒltigen AuszĂ€hlung von 39 Prozent der Stimmen fĂŒhrte Mesa mit 44,2 Prozent gegen 40,8 Prozent fĂŒr Morales. Dieser Zwischenstand bedeutet aber nicht, dass Mesa am Ende tatsĂ€chlich vorne liegt, denn die ausgezĂ€hlten Bezirke sind nicht reprĂ€sentativ.

Die ersten Ergebnisse stammen aus den grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten, in denen die Opposition gegen Morales stĂ€rker ist. Der indigene Staatschef kann vor allem auf die UnterstĂŒtzung aus lĂ€ndlichen Bezirken zĂ€hlen.

FĂŒr einen Sieg in der ersten Wahlrunde sind entweder eine absolute Mehrheit der Stimmen oder mindestens 40 Prozent mit zehn Prozentpunkten Vorsprung auf den nĂ€chsten Rivalen erforderlich. Darauf deuten die Zwischenergebnisse nicht hin, so dass am Montag eine Stichwahl als wahrscheinlich galt.

"Wir haben noch einmal gewonnen", sagte Morales (59) am Sonntagabend (Ortszeit) vor dem PrÀsidentenpalast in La Paz nach Bekanntgabe des vorlÀufigen Ergebnisses. Er rechne noch mit einem Sieg in der ersten Wahlrunde nach vollstÀndiger AuszÀhlung der Stimmen vor allem aus lÀndlichen Bezirken. Morales hatte die drei vergangenen PrÀsidentenwahlen mit absoluter Mehrheit gewonnen.

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Morales bewirbt sich fĂŒr eine vierte Amtsperiode in Folge seit 2006. Der Journalist Mesa (66) war bereits Staatschef von 2003 bis 2005. Ein möglicher Termin fĂŒr eine Stichwahl wĂ€re der 15. Dezember.

Der Ausgang einer Stichwahl erscheint nach der laufenden AuszĂ€hlung ungewiss. Den dritten und vierten Platz belegen zwei konservative Bewerber, die zusammen rund 12 Prozent der Stimmen bekamen. Beide erklĂ€rten sich bereit, im Falle einer Stichwahl Mesa zu unterstĂŒtzen.

"Wir haben einen unwiderruflichen Sieg erreicht", erklĂ€rte Mesa zu dem vorlĂ€ufigen Ergebnis mit Blick auf eine Stichwahl. Mesa könnte von dem Unmut gegen Morales' Vorgehen bei der Wahl profitieren. Im Februar 2016 war Morales zunĂ€chst mit dem Versuch gescheitert, das Grundgesetz per Referendum zu Ă€ndern, um seine erneute Wiederwahl zu genehmigen. SpĂ€ter ließ er sich jedoch eine vierte Kandidatur durch das Verfassungsgericht genehmigen.

Dieses juristisch-politische Manöver löste eine Protestbewegung aus, die selbst am Wahltag noch öffentlich zum Ausdruck kam. Rund hundert Menschen wurden am Sonntag in Santa Cruz de la Sierra festgenommen, als sie gegen die erneute Kandidatur von Morales protestierten.

Morales, der erste indigene PrĂ€sident Boliviens, genießt aber trotz autoritĂ€rer ZĂŒge seiner Regierung weiterhin eine starke PopularitĂ€t. Ein Grund ist das robuste und anhaltende Wirtschaftswachstum von jĂ€hrlich ĂŒber vier Prozent. Wegen eines PreisrĂŒckgangs fĂŒr Erdgas, Boliviens wichtigstem Exportgut, sind jedoch die Devisenreserven des Andenlandes in den vergangenen Jahren stark gesunken. Wenn das aktuelle Handelsdefizit bleibt, könnte es zu einer Finanzkrise kommen, warnen kritische Wirtschaftsexperten.

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