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US-Bundesstaat New Jersey: Festnahme nach Angriff auf jüdischen Laden mit fünf Toten

US-Bundesstaat New Jersey  

Festnahme nach Angriff auf jüdischen Laden mit fünf Toten

15.12.2019, 20:43 Uhr | dpa

US-Bundesstaat New Jersey: Festnahme nach Angriff auf jüdischen Laden mit fünf Toten. In einem koscheren Supermarkt nahe New York wurden bei einem Angriff drei Menschen getötet, zudem wurden die beiden Angreifer von der Polizei erschossen.

In einem koscheren Supermarkt nahe New York wurden bei einem Angriff drei Menschen getötet, zudem wurden die beiden Angreifer von der Polizei erschossen. Foto: Seth Wenig/AP/dpa. (Quelle: dpa)

New York (dpa) – Nach dem Angriff auf einen jüdischen Laden nahe New York mit insgesamt fünf Toten haben FBI-Agenten einen Mann festgenommen. Der 35-Jährige steht "in Verbindung zu den Tätern", wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Die Ermittler spürten den Mann demnach in dem Ort Keyport im Bundesstaat New Jersey auf, nachdem sie eine handschriftliche Notiz mit seiner Telefonnummer und Adresse bei einem der mutmaßlichen Schützen gefunden hatten.

Der Festgenommene betreibt ein Pfandleihhaus, in dem das FBI mehrere Pistolen und Gewehre sowie große Mengen Munition sicherstellte. Er besaß die Waffen unrechtmäßig. In welcher Beziehung er zu den beiden Angreifern steht, ist bisher nicht bekannt. Am Dienstag hatten ein Mann und eine Frau drei Menschen in dem jüdischen Geschäft getötet. Anschließend starben sie bei einer Schießerei mit der Polizei.

Die US-Behörden stuften den Angriff als Terrorfall ein. Antisemitismus und eine Abneigung gegen die Polizei hätten bei der Tat eine Rolle gespielt. "Die Hinweise deuten auf einen Akt des Hasses hin", sagte der Generalstaatsanwalt von New Jersey, Gurbir Grewal, am Donnerstag. Die Verdächtigen hätten Interesse an der teilweise antisemitischen Gruppe der "Schwarzen Hebräer" gezeigt. Dies bedeute aber nicht, dass sie tiefe Verbindungen gehabt hätten. Vor dem Angriff auf den Laden erschossen die Verdächtigen nach Angaben der Behörden einen Polizisten sowie einen Uber-Fahrer.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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