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Vor US-Präsidentenwahl: Spotify verzichtet ab 2020 auf politische Werbung

Vor US-Präsidentenwahl  

Spotify verzichtet ab 2020 auf politische Werbung

28.12.2019, 17:09 Uhr | dpa

Vor US-Präsidentenwahl: Spotify verzichtet ab 2020 auf politische Werbung. Spotify ist Marktführer beim Musikstreaming und bietet auch Podcasts zu vielen Themen an.

Spotify ist Marktführer beim Musikstreaming und bietet auch Podcasts zu vielen Themen an. Foto: Fabian Sommer/dpa. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Der Streamingdienst Spotify will ab Anfang 2020 in den USA auf politische Werbung verzichten. Bislang habe das Unternehmen noch keine ausreichend "robusten" Abläufe oder Werkzeuge, um solche Inhalte verantwortungsvoll zu prüfen, erklärte ein Sprecher des Unternehmens.

Diese Entscheidung werde später erneut auf den Prüfstand gestellt werden, sobald es in dieser Hinsicht neue Fähigkeiten gebe. Spotify ist Marktführer beim Musikstreaming und bietet auch Podcasts zu vielen Themen an. Das Unternehmen machte zunächst keine Angaben zum Umsatz mit politischer Werbung im Vorfeld der US-Präsidentenwahl im November 2020.

Viele große Internetfirmen haben angesichts des anlaufenden US-Wahlkampfs ihren Kurs in Bezug auf Wahlwerbung festgelegt. Twitter hatte Ende Oktober angekündigt, keine politischen Anzeigen mehr zuzulassen. Facebook hatte heftige Diskussionen mit der Ankündigung ausgelöst, auch nachweislich falsche Beiträge von Politikern auf der Plattform zu lassen, um sich nicht in den politischen Prozess einzumischen. Google kündigte Ende November an, die Möglichkeiten zur personalisierten Wahlwerbung einzuschränken. In einem weiteren Schritt betonte Google, dass falsche Angaben in jeglicher Werbung gegen die Regeln der Plattform verstießen - auch wenn es um Politik gehe. Das betreffe auch manipulierte Videos.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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