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Deutscher Adnan Sütcü darf die Türkei verlassen

Nach Propaganda-Vorwürfen  

Deutscher Adnan Sütcü darf die Türkei verlassen

17.02.2019, 15:43 Uhr | AFP

. Die Flaggen der Türkei und Deutschlands: Immer wieder werden Deutsche in dem Land am Bosporus inhaftiert.  Adnan Sütcü darf nach sieben Wochen zurück nachhause. (Symbolfoto) (Quelle: imago images)

Die Flaggen der Türkei und Deutschlands: Immer wieder werden Deutsche in dem Land am Bosporus inhaftiert. Adnan Sütcü darf nach sieben Wochen zurück nachhause. (Symbolfoto) (Quelle: imago images)

Sieben Wochen lang saß er fest: Nun wurde die Ausreisesperre gegen Adnan Sütcü in der Türkei aufgehoben. Festgehalten wurde er wegen kritischen Postings in sozialen Netzwerken. 

Nachdem er sieben Wochen unter dem Verdacht der Propaganda für eine Terrororganisation in der Türkei festgehalten worden war, darf der Deutsche Adnan Sütcü das Land wieder verlassen. Sein Anwalt Abüdmenaf Kiran sagte am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP, die Ausreisesperre gegen seinen Mandanten sei aufgehoben worden. Der 56-jährige Münchner habe bereits ein Flugticket gekauft und werde am Dienstag nach Deutschland zurückkehren.

Sütcü war Ende Dezember auf dem Weg zur Beerdigung seiner Mutter in Ankara festgenommen worden und wurde der Terrorpropaganda verdächtigt. Er soll in mehreren Einträgen auf Facebook die Freiheit für Kurdistan gefordert haben.

Immer wieder werden Deutsche in der Türkei festgenommen

Nach Angaben Kirans liefen seit November Ermittlungen gegen den Mitarbeiter der Münchner Stadtverwaltung. Es war unklar, ob er bei den türkischen Behörden denunziert wurde, oder diese selber auf seine Posts stießen.

In den vergangenen Monaten waren immer wieder Deutsche in der Türkei unter dem Verdacht der Terrorpropaganda festgenommen worden, weshalb das Auswärtige Amt zu besonderer Vorsicht bei Äußerungen in den sozialen Medien mahnt. Seit September wurden drei Deutsche zudem wegen Terrorvorwürfen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Kölner Adil Demirci kam dagegen am Donnerstag nach zehn Monaten aus der Untersuchungshaft frei.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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