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Donald Trump widerspricht der Warnung seines eigenen Chefvirologen

"Nicht vertretbar"  

Trump weist Warnungen seines Chefvirologen zurück

14.05.2020, 16:18 Uhr | dpa

Trump widerspricht seinem eigenen Corona-Experten

Sein Corona-Berater Anthony Fauci hatte in einer Senatsanhörung vor einer zu schnellen Lockerung der Corona-Beschränkungen gewarnt. Das passte dem US-Präsidenten gar nicht, Faucis Ansichten seien "nicht vertretbar". (Quelle: Reuters)

"Nicht vertretbar": US-Präsident Donald Trump kritisierte seinen Corona-Berater, der vor Lockerungen gewarnt hatte. (Quelle: Reuters)


Präsident Trump widerspricht seinem Corona-Berater: Die Ansichten von Anthony Fauci seien "nicht vertretbar". Fauci hatte in einer Senatsanhörung vor einer zu schnellen Wiedereröffnung der Wirtschaft gewarnt.

US-Präsident Donald Trump hält die Warnungen des Gesundheitsexperten und Beraters Anthony Fauci vor den Risiken einer zu schnellen Wiedereröffnung der Wirtschaft für "nicht vertretbar". "Für mich ist es keine vertretbare Lösung", sagt Trump vor Reportern im Weißen Haus. Er sei von der Ansicht Faucis überrascht.

Der Leiter des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) hatte zuvor bei seiner Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Senats ausgesagt, dass sich der Staat bis zum Vorliegen eines Impfstoffes auf die bewährten Maßnahmen und Beschränkungen konzentrieren solle, um eine Verbreitung des Virus einzudämmen. Eine zu frühe Lockerung der Beschränkungen des öffentlichen Lebens könne nicht nur Menschen, sondern auch die Erholung der Wirtschaft gefährden.

Trump: Schulen ab Herbst wieder öffnen

Auch Schulen und Universitäten in den USA sollten nach Ansicht von Trump ab dem Herbst wieder für den Unterricht öffnen. Das neue Schuljahr solle wie geplant losgehen, zumal das Coronavirus "sehr wenig Auswirkungen" auf jüngere Menschen habe, sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Die Entscheidung zur Lockerung der Corona-Auflagen liege bei den Gouverneuren der 50 Bundesstaaten, Schulen seien dabei aber wichtig, erklärte Trump. "Ein Staat ist nicht offen, wenn die Schulen nicht geöffnet sind", sagte er.

Trump macht Druck auf die Gouverneure, die von ihnen erlassenen Ausgangsbeschränkungen zu lockern, damit sich die US-Wirtschaft erholen kann. Viele Bundesstaaten haben ihre Auflagen seit Anfang Mai bereits gelockert – obwohl die Pandemie in vielen Landesteilen noch nicht unter Kontrolle ist. Andere Staaten und Städte, darunter zum Beispiel die Hauptstadt Washington und die stark betroffene Metropole New York, wollen ihre Auflagen frühestens im Juni lockern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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