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Vor Landtagswahl in Thüringen: Unbekannte besprühen Haus von FDP-Spitzenkandidat

Vor Landtagswahl in Thüringen  

Unbekannte besprühen Haus von FDP-Spitzenkandidat

16.10.2019, 16:07 Uhr | lw , t-online.de

Vor Landtagswahl in Thüringen: Unbekannte besprühen Haus von FDP-Spitzenkandidat. Die besprühte Hauswand: Thomas Kemmerich ist Opfer von Vandalismus geworden. (Quelle: Thomas L. Kemmerich/Twitter)

Die besprühte Hauswand: Thomas Kemmerich ist Opfer von Vandalismus geworden. (Quelle: Thomas L. Kemmerich/Twitter)

Kurz vor der Landtagswahl in Thüringen haben Unbekannte das Haus des FDP-Spitzenkandidaten demoliert. Andere Politiker stärken ihm den Rücken. 

In wenigen Tagen wählt Thüringen einen neuen Landtag. Kurz davor wollten Unbekannte offenbar eine klare Botschaft an FDP-Spitzenkandidat Thomas Kemmerich senden – sie besprühten, womöglich über Nacht, seine Hauswand mit roter Farbe. Das berichtet "Thüringen 24". "Wir bleiben frei! Wer die AfD unterstützt, der ist unser Feind!", heißt es in den Schmierereien. Darüber ein Anarchie-Zeichen. 

Kemmerichs Parteifreunde zeigten sich auf sozialen Netzwerken schockiert. Parteivorsitzender Christian Lindner schrieb unter anderem auf Facebook: "Wenn linker Vandalismus die Quittung für das Werben für Vernunft bei Migration und Klima ist, dann ist das einfach nur eine Schande. [...] Es muss deutlich gemacht werden, dass ihr Handeln kein demokratischer Protest, sondern eine Straftat ist."

Auch FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser drückte bei Twitter ihre Solidarität aus: "Statt einer politischen Auseinandersetzung, dieser feige Akt? Traurig. Ich wünsche dir, lieber Thomas, weiterhin alles Gute im Wahlkampf. Du schaffst das!"


Kemmerich selbst twitterte zu dem Vorfall: "Danke für den Zuspruch von so vielen. Fraktionskollegen stehen zusammen. Wir lassen uns nicht beirren und kämpfen für deine Politik der vernünftigen Mitte." Zuvor hatte er ein Bild von der besprühten Hauswand gepostet. Dazu schrieb er: "Ich denke wir sind uns alle einig, dass das keine Form der politischen Auseinandersetzung ist. Ich bin jederzeit gesprächsbereit und hoffe, dass der Wahlkampf nun mehr mit Mitteln der Demokratie und unter Regeln des Anstands fortgeführt wird, nicht mit Vandalismus."

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