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Nach Stromausfall in München: Katastrophenschutz warnt vor weiteren Blackouts

Blackout immer und überall möglich

16.11.2012, 08:24 Uhr | dapd

Nach Stromausfall in München: Katastrophenschutz warnt vor weiteren Blackouts. Katastrophenschutz warnt vor Stromausfällen (Quelle: dapd)

Stromausfälle wie in München auch in Berlin? (Quelle: dapd)

Einen mehrtägigen Stromausfall kann es jederzeit und überall auch in Deutschland geben. Der Blackout von München am Donnerstagmorgen habe gezeigt, wie schnell es dazu kommen kann, warnt der Katastrophenschutz.

Zwar war der Strom in der bayerischen Landeshauptstadt schnell wieder da. Der Fall habe aber gezeigt, wie verletzlich auch eine hoch technisierte Gesellschaft sei, sagt Deutschlands oberster Katastrophenschützer, Christoph Unger.

Fest stehe, dass die meisten Deutschen nicht ausreichend auf den Blackout vorbereitet seien, obwohl ein solcher Totalausfall immer wahrscheinlicher werde. "Es kann alles passieren", glaubt der Präsident des Bonner Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK).

Zum Beispiel könne ein technischer Fehler die Netze lahmlegen. Zudem mache der Klimawandel extreme Wetterereignisse immer wahrscheinlicher - und damit steigt die Gefahr von Stromausfällen.

Netzunabhängige Informationsmittel

Die Bevölkerung sollte sich auf einen möglichen Totalausfall vorbereiten, um im Ernstfall nicht in Schwierigkeiten zu kommen. "Eine Taschenlampe mit Batterien und ein batteriebetriebenes Radio sollte man haben", mahnt Unger.

Vor allem das netzunabhängige Informationsmittel sei unabdingbar. Selbst ein Handy funktioniere nicht ohne Sendemasten. Zur Vorsorge solle man auch Nahrung bereithalten, die nicht erwärmt werden müsse, und ausreichend Wasser vorrätig haben.

Ausfall über eine ganze Woche?

Denkbar sei auch ein längerfristiger Stromausfall über eine Woche. Unger erinnert daran, dass im Münsterland 2005 eine Viertelmillion Menschen eine Woche lang ohne Strom waren.

Damals brachen nach heftigen Schneefällen zahlreiche Strommasten unter der Last vereister Leitungen zusammen. Das Technische Hilfswerk (THW) musste ein Drittel aller verfügbaren Stromaggregate anliefern, um allein die Notversorgung aufrecht zu erhalten.

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