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Steinmeier: Corona-Krise ruft das "Beste in uns hervor"

Von afp
Aktualisiert am 02.04.2020Lesedauer: 2 Min.
BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier: "Wir sind vielleicht zur Isolation verdammt - aber nicht zur UntÀtigkeit", sagt er in der Videobotschaft.
BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier: "Wir sind vielleicht zur Isolation verdammt - aber nicht zur UntÀtigkeit", sagt er in der Videobotschaft. (Quelle: Jesco Denzel/Bundespresseamt/dpa-bilder)
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Die Corona-Pandemie hÀlt Deutschland in Atem. Nun wendet sich auch BundesprÀsident Steinmeier mit ermutigenden Worten an die Bevölkerung. Die Krise könne auch positive Folgen haben, sagt er.

BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier ist beeindruckt vom Einfallsreichtum und der SolidaritĂ€t vieler Menschen in der Corona-Krise. "Ja, diese Krise weckt unsere tiefsten Ängste", sagte er in einer am Donnerstag veröffentlichten Videobotschaft. "Aber sie ruft auch das Beste in uns hervor. Daran, liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger, mĂŒssen wir uns jetzt halten."

Als positives Beispiel fĂŒhrte Steinmeier unter anderem einen Medizinstudenten an, der mit einer Online-Plattform andere angehende Mediziner an Kliniken und Praxen vermittelt. Auch erwĂ€hnte er eine Krankenhausangestellte, die gemeinsame mit ihren Kindern daheim Schutzmasken fĂŒr die Klinik nĂ€ht. Diese Menschen machten Mut, lobte Steinmeier.

Sind nicht zu UntÀtigkeit verdammt

"Wir sind vielleicht zur Isolation verdammt - aber nicht zur UntĂ€tigkeit", betonte der BundesprĂ€sident. "Jeder und jede von Ihnen kann jetzt helfen", etwa mit einem Einkauf fĂŒr betagte Nachbarn, mit einer Gute-Nacht-Geschichte fĂŒr die Enkelkinder ĂŒbers Telefon oder mit Post fĂŒr Menschen im Pflegeheim, die derzeit nicht besucht werden dĂŒrfen.

"Wir können auch unseren LieblingslĂ€den, die derzeit geschlossen bleiben mĂŒssen, Gutscheine abkaufen oder in unseren Lieblingsrestaurants Essen zum Mitnehmen bestellen", regte Steinmeier an. "Und wir können das Geld fĂŒr gekaufte Eintrittskarten nicht zurĂŒckfordern. Denn viele Kulturschaffende, deren Kunst uns gerade jetzt so viel bedeutet, sind gerade jetzt in ihrer Existenz bedroht."

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Zugleich rĂ€umte Steinmeier ein, dass die Situation nicht leicht sei. "Es sind bedrĂŒckende Tage, die wir gemeinsam durchleben." Die Welt erscheine "seltsam unwirklich". "Manche von uns trifft die Krise schon heute besonders hart, durch Krankheit, durch Einsamkeit oder durch wirtschaftliche Sorgen." Andere Menschen erlebten "eine Art erzwungene Entschleunigung".

"Gesellschaft wÀchst enger zusammen"

"Wenn wir das miteinander schaffen, dann zerfĂ€llt unsere Gesellschaft nicht in dieser Krise, sondern im Gegenteil: Dann wĂ€chst sie enger zusammen", zeigte sich der BundesprĂ€sident ĂŒberzeugt. "Allen, die helfen, sage ich von ganzem Herzen Danke!"

FĂŒr den Abend kĂŒndigte Steinmeier ein Konzert des Pianisten Igor Levit an, das ab 19.00 Uhr live aus dem Schloss Bellevue gestreamt werden soll. Levit hatte in den vergangenen Tagen jeweils aus seiner Wohnung ein Konzert gegeben. Auf Twitter schrieb er am Mittwoch: "Morgen werde ich fĂŒr Euch nicht aus meinem Wohnzimmer heraus, sondern aus dem großen Saal des Schloss Bellevue spielen." Er fĂŒhle sich von Steinmeiers Einladung sehr geehrt.

Steinmeiers Videobotschaft wurde auf seiner Internetseite www.bundesprĂ€sident.de sowie den Plattformen Instagram und Facebook veröffentlicht. Es ist das dritte Mal, dass sich das Staatsoberhaupt in dieser Form zur Corona-Krise Ă€ußert. Das Konzert von Igor Levit wird laut BundesprĂ€sidialamt auf dem Instagram-Account www.instagram.com/bundespraesident ĂŒbertragen. Das Video sehen Sie oben im Artikel oder hier.

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