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Corona-Pandemie: Jens Spahn plant harte Einreise-Regeln nach Deutschland

Wegen Corona-Mutation  

Spahn plant harte Einreiseregeln für Deutschland

12.01.2021, 09:50 Uhr | AFP

Spahn erwartet Herdenimmunität in Deutschland "Richtung Sommer"

Bis zum Sommer werde allen impfwilligen Deutschen ein Angebot gemacht, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer virtuellen Veranstaltung der IHK Düsseldorf am Montag. (Quelle: Reuters)

"Richtung Sommer": Bei einer virtuellen Veranstaltung der IHK sagte Jens Spahn, zu wann er eine Herdenimmunität in Deutschland erwartet. (Quelle: Reuters)


Der Bundesgesundheitsminister will für bestimmte Länder die Test- und Quarantänebestimmungen verschärfen. Damit will er verhindern, dass sich die Corona-Mutation aus dem Ausland auch nach Deutschland ausbreitet.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Ausbreitung hoch ansteckender Corona-Mutationen in Deutschland durch strengere Einreiseregeln verhindern. Laut einem "Spiegel"-Bericht vom Dienstag plant Spahn unter anderem eine generelle Testpflicht vor Abflug für alle Reisenden aus Ländern, in denen die beiden Mutationen bereits grassieren oder in denen die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei über 200 liegt. Eine entsprechende Rechtsverordnung soll dem Bericht zufolge bereits ab Donnerstag und bis mindestens Ende März gelten.

Eine "bundesweit einheitliche Einreisetestpflicht" sei nötig, um "unkontrollierte Einträge" von Corona-Mutationen aus dem Ausland zu stoppen, heißt es laut dem "Spiegel"-Bericht im Entwurf des Gesundheitsministeriums für die Rechtsverordnung. Vor allem Reisende aus Großbritannien, Irland und Südafrika müssten wegen der dort verbreiteten Corona-Varianten bei Einreise in Deutschland einen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Wegen der hohen Sieben-Tage-Inzidenz wären nach aktuellem Stand aber auch Staaten wie die USA oder die Schweiz von der Regelung betroffen.

Neben den Pflichttests sieht der Ministeriumsentwurf laut dem Bericht auch vor, dass Reisende aus den betroffenen Ländern sich bei einem Online-Reiseportal registrieren müssen. Dies soll dem "Spiegel" zufolge eine Kontrolle der zehntägigen Quarantänepflicht für die Reisenden erleichtern. Auch sollen demnach die Mobilfunkbetreiber verpflichtet werden, deutsche und ausländische Handykunden kostenfrei mit einer "Einreise-SMS" über die Corona-Vorschriften in Deutschland zu informieren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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