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Corona-Regeln: Regierung will wohl Einstufung als "Risikogebiete" streichen


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Regierung will Einstufung als "Risikogebiete" streichen

Von afp, rtr
Aktualisiert am 13.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Strand auf Mallorca: Gerade ist Spanien zum Ärger vieler als Risikogebiet ausgerufen worden - in Zukunft könnte diese Einstufung wegfallen.
Strand auf Mallorca: Gerade ist Spanien zum Ärger vieler als Risikogebiet ausgerufen worden – in Zukunft könnte diese Einstufung wegfallen. (Quelle: MiS/imago-images-bilder)
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Es ist Urlaubszeit, viele Bürger ächzen beim Blick auf die komplizierten Einreiseregeln. Doch in dem Bereich plant die Bundesregierung noch im Juli einige zentrale Änderungen.

Die Bundesregierung plant eine Änderung bei der Einreiseverordnung. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend. Geplant sei, dass künftig jeder Einreisende unabhängig vom Verkehrsweg zu Luft, Wasser oder Land entweder eine Impfung oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen müsse.

Deshalb könne man die bisherige Einstufung von Ländern als einfache Risikogebiete dann fallen lassen, weil diese ebensolche Negativtests vorschreiben. In der vergangenen Woche war Spanien als einfaches Risikogebiet eingestuft worden, eine solche Klassifizierung würde demnach künftig entfallen.

Keine Quarantäne für geimpfte Rückkehrer aus Hochrisikogebieten

Die Einreiseverordnung läuft Ende des Monats aus und muss aktualisiert werden. Die Kategorien "Hochinzidenzgebiet" und "Virus-Variantengebiet" mit Quarantäneauflagen sollen erhalten bleiben.

Nach der Rückkehr aus Hochinzidenzgebieten sollen Geimpfte künftig nicht mehr in Quarantäne gehen müssen, berichteten die Funke-Zeitungen aus dem Entwurf. Für Ungeimpfte gelte bei Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet aber weiter eine Quarantänepflicht.

Es bleibe dabei, dass sie die zehntägige Quarantäne nach dem fünften Tag mit einem negativen Test abkürzen können, berichteten die Zeitungen weiter. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ende die Quarantäne nach Aufenthalt im Hochinzidenzgebiet nach dem fünften Tag nach Einreise.

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Eine 14-tägige, nicht verkürzbare Einreisequarantäne bleibt dem Bericht zufolge wie bisher dann erforderlich, wenn Hinweise bestehen, "dass Virusvarianten mit besonders gefährlichen Eigenschaften vorliegen, insbesondere wenn Impfstoffe keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz bieten". Solche Regionen werden als Virusvariantengebiete definiert.

Dem Bericht zufolge soll die Verordnung, die noch in der Abstimmung mit den Bundesländern sei, am 28. Juli in Kraft treten. Als Hochinzidenzgebiete werden Staaten mit besonders hohen Inzidenzen oder bei Vorhandensein "sonstiger quantitativer sowie qualitativer Faktoren" definiert. Eine konkrete Inzidenz gehe aus dem Entwurf allerdings nicht hervor, so die Funke-Zeitungen. Bisher werden Staaten und Regionen als Hochinzidenzgebiete eingestuft, in denen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 200 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP und Reuters
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